SBB-Chef Vincent Ducrot über Morddrohungen, laute Sitzungen, starke Mütter und wie KI „2000 Stellen transformieren“ wird
Shownotes
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Vincent Ducrot, seit 2020 Konzernchef der SBB, aufgewachsen im Freiburger Dorf Châtel-Saint-Denis als Sohn einer Nationalrätin und eines Tierarztes. Ducrot erzählt, wie er über den Fussball zu den Pfadfindern gekommen ist, was er von seinen Eltern abgeschaut hat, von seiner Strategie in Sitzungen und warum Lügen für ihn eine rote Linie sind. Es geht um den umstrittenen Siemens-Auftrag und die Morddrohungen, die er dafür kassierte, um das Dosto-Debakel und was die SBB daraus gelernt hat, um einen gefährlichen Investitionsstau, um Schwarzfahrer, Bodycams und den gesellschaftlichen Anstandsverlust. Dazu: Algorithmen, die man nicht durchschaut, Arbeitsplätze, die wegen des Einsatzes von KI verschwinden werden – und warum ein kostenloses Halbtax-Abo eine schlechte Idee ist. Vincent Ducrot verrät zudem seinen grössten Traum – der erstaunlich bescheiden ausfällt für einen Mann, der 35'000 Mitarbeitende führt.
Gast: Vincent Ducrot, Konzernchef SBB
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird präsentiert von Twerenbold-Reisen.
00:00:03: Lehnen Sie sich zurück und kommen sie im Königsklasse Luxusbus auf Entdeckungsreise!
00:00:08: Habt ihr Schrei nicht rum im Büro?
00:00:09: Nein, nie.
00:00:10: Das nicht.
00:00:11: Einmal im Jahr.
00:00:12: Ein mal im
00:00:13: Jahr?!
00:00:13: Ja das erlaub ich mich.
00:00:15: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von NZZ Weekend dem wöchentlichen Podcast der NZZ am Sonntag.
00:00:22: Mein Name ist Bea Balzli und ich bin der Chefredakteur der NZ am Sonnetag.
00:00:26: Ja, die Mobilität ist alles im Leben.
00:00:28: Kaum ein Thema ist umstrittener – kaum ein Thema emotionaler!
00:00:31: Der Verteilkampf zwischen Autobesitzern Fahrradfahren und nutzen des öffentlichen Verkehrs führt regelmäßig zu Lautstarken auseinandersetzungen und zu politischen Schlachten.
00:00:41: Die einen wollen mehr Autobahnen und mehr Parkplätze, die anderen mehr Busse und Bahnen, die einen wollen weniger Abgas und weniger Lärm, die anderem mehr Selbstbestimmung.
00:00:49: Es geht um freie Fahrt für Freie Bürger?
00:00:51: Die Frage ist nur mit welchen Verkehrsmittel.
00:00:54: In der verfahrenen Diskussion um Klimaschutzdicht, Stress und Staustunden gibt es immerhin einen gemeinsamen Nenner oder besser eine heilige Kuh.
00:01:02: Die Schweizerischen Bundesbahnen kurz SBB.
00:01:05: Von den deutschen Nachbarn, um ihre Pünktlichkeit beneidet, gilt sie als eine der Säulen des Schweizerselfsverständnis – auch wenn nicht alles so perfekt ist wie es scheint!
00:01:15: Womit wir bei meinem heutigen Gast wären, erhält die Pfadfinder für die beste Lebensschule der Welt.
00:01:20: Verzeiht keine Lügen, bekommt ab und zu Morddrohungen, muss einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, arbeitet als Informatiker in den USA, wächst in einem Freiburger Dorf auf, lernt von seiner Mutter das politische Handwerk und setzt seine sieben Kinder heimlich als Testkunden ein.
00:01:38: Vincent Ducco ist seit dem Jahr zwanzig Konzernchef der SBB – schön dass Sie heute bei mir sind!
00:01:44: Merci.
00:01:45: Freut mich sehr!
00:01:47: Herr Tyko, bevor wir tiefer ins Banngeschäft einsteigen und Sie mir am Ende dieses Podcast Ihren größten Traum verraten muss ich mal etwas ganz anderes wissen.
00:01:56: Können sie die acht Gesetze der Pfadfinder spontan aufzählen?
00:02:00: Oh nicht mehr!
00:02:03: Das ist Jahre her!
00:02:04: Seitdem bin ich nicht mehr hier als Pfadfinder unterwegs.
00:02:09: Aber konnten Sie es mal auswendig?
00:02:10: Ja, ja, ich kannte das auswendigt.
00:02:12: Damals musste man das auch etwas stricter lernen aber das habe ich mittlerweile verlernt.
00:02:16: Das
00:02:16: haben sie verlernten!
00:02:17: Weil sie haben sich erst im zweiten Anlauf zu den Pfadfindern geschafft wenn ich das richtig recherchiert habe.
00:02:23: Im zarten Alter von zehn sind sie gescheitert.
00:02:26: mit fünfzehn hat das dann geklappt.
00:02:29: Jetzt will ich natürlich alle Einzelheiten zu ihrer ersten großen Niederlage in ihrer Karriere wissen.
00:02:33: Warum?
00:02:34: War das so?
00:02:35: Es war so in unserem Dorf.
00:02:38: Am Anfang hat es mir nicht so gut gefallen, man müsste zwischen Pfeidi und Fußball und dann habe ich den Fußball gewählt.
00:02:44: Dann habe ich die Pfeadi aufgehört oder bin ich später wieder zurückgekommen.
00:02:48: Und was war der Grund?
00:02:51: Freunde!
00:02:51: Ja ja das sind immer so Kollegen und gute Kollegen und dann waren wir eine kleine Gruppe haben gesagt Wir gehen wieder zurück und dann hab' ich relativ lang noch mitgemacht.
00:03:02: Sie sind ja in Chate Saint-Denis aufgewachsen.
00:03:04: klein Das ist wie ein Notwerk für einen Teenager.
00:03:08: Sonst läuft da nichts, oder?
00:03:09: Ja, das ist so das Wachen damals eben.
00:03:11: Man muss ja zum Fußball oder zum Schwingerclub oder zum Sparren-Club.
00:03:16: Das
00:03:16: haben sie verhindert beim
00:03:17: Programm!
00:03:20: Wie viele von Ihren Kindern durften oder mussten eigentlich auch in die Pfadde, weil es der Vater unbedingt wollte?
00:03:26: Die Kinder sind immer frei gewesen und haben gemacht was sie wollten.
00:03:29: Das ist sehr wichtig!
00:03:31: Sie haben keinen gezwungen zu
00:03:32: können?!
00:03:32: Nein, nein, nein... Und das
00:03:33: hat niemand hingegangen?
00:03:34: Doch doch, die ein oder andere Tochter haben am Anfang ein paar Jahre gemacht aber die Jüngeren nicht mehr.
00:03:40: Nicht mehr?
00:03:40: Nein, die sind eher in dieser Generation wo man eher lieber Computer lernt und wo man lieber einfach mit seinem Dreide gedruckt.
00:04:10: Ich bin nicht ein Freund von strengen Strukturen, es braucht eine gewisse Ordnung.
00:04:14: Und wenn man für einen Unternehmen wie DSBW schafft ... Kennt ein Fazit, dass diese Ordnung notwendig ist.
00:04:20: Es gibt einen Dienstplan und man arbeiten an diesem Dienstplan, es gibt einen Fachplan und erhält sich an diesen Regeln.
00:04:27: Und darum sind sie auch für uns einfach nach Lebensschule als SBB Mitarbeiter.
00:04:32: Okay, beide haben eine Uniform oder zumindest die, die im Zug sind – und die Pfad ja auch!
00:04:37: Meine welche Pfapfinderlehre.
00:04:38: leider können Sie ja nicht mehr auswendig aufsagen was uns natürlich alle total enttäuscht.
00:04:43: Welche Pfapfinderlehre beherzigen Sie denn bis heute in Ihrer Arbeit?
00:04:46: Das Konzernchef der.
00:04:48: Was haben Sie da rausgezogen?
00:04:50: Ich habe relativ viel gelernt.
00:04:52: Zuerst die Kameradschaft, das Teamgeist war so entscheidend dein Vater.
00:04:57: Da kann man selten etwas bewegen.
00:04:59: und auch die Transparenz.
00:05:02: Wir versuchen so transparent wie möglich zu sein.
00:05:05: Die Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig.
00:05:07: Das sind alles Werte aus meiner Familie zuerst genommen aber auch aus dieser Zeit.
00:05:14: Ich habe ja im Vorfeld dieses Gesprächs ein bisschen recherchiert über sie Und das Pfadfindergesetz Nummer vier begegnet einem da immer wieder.
00:05:24: Ich zitiere, Pfadfinde sind aufrichtig und zuverlässig.
00:05:28: Sie stehen zu Ihrem Wort und sie sind ehrlich.
00:05:30: Wie viele Führungskräfte haben Sie entlassen weil Sie gelogen haben?
00:05:34: Also nicht, weil sie gelogen haben.
00:05:37: Wir haben schon Leute von uns, von Leuten trennen.
00:05:39: Nicht sehr viel!
00:05:40: Ich habe eher Leute entwickelt und das ist meine Stärke.
00:05:44: Und das mache ich auch ganz stolz auf die Leute, die etwas mehr Mühe haben, eine Chance geben, sie ja auch begleiten und da entwickeln.
00:05:52: Ich bin nicht so ein Mensch, der entlässt Leute.
00:05:54: Das ist nicht mein Typ.
00:05:55: Nichts.
00:05:55: Das klingt jetzt sehr nette Dükrung.
00:05:58: Insider erzählen ja von mehreren Opfern am Rande ihres Karriereweges.
00:06:04: Relativ wenig, muss ich sagen.
00:06:07: Das ist wie nicht so der Typ!
00:06:09: Ich bin eher jemand, der wirklich sehr viel Energie auf sein Team setzt und alle Leute verdienen eine Chance.
00:06:17: Und das ist auch mein Motto.
00:06:18: Okay ein paar haben es dann verwirkt.
00:06:20: Ein funktionärer Eisenbahn-Gewerkschaft hat das sogar mal öffentlich in den Medien gesagt bei Dyco seien immer wieder unehrliche Kaderleute von einmal aufs andere Mal verschwunden, sprich rausgeschmissen worden.
00:06:34: Nicht so direkt, wir wechseln Leute die nicht in ein Team passen.
00:06:38: Das ist etwas total anderes.
00:06:40: Also mir ist sehr wichtig einfach die Zusammenarbeit das funktionierendes Team und da setze ich sich sehr viel Wert.
00:06:47: Okay aber wer lügt oder sie hintergeht ist raus?
00:06:50: Als Haus!
00:06:51: Ja das schon.
00:06:51: Und das gab es schon so fällig?
00:06:52: Das
00:06:52: gab's schon.
00:06:53: Eben dann hat er doch recht gehabt der das erzählt hat.
00:06:56: Sind Sie denn ein guter Chef?
00:06:58: Weiß ich nicht
00:07:00: Wissen Sie nicht.
00:07:01: Sie wissen ja ganz genau, was die Leute an ihn schätzen und was sie nervt.
00:07:05: Absolut, also das ist normal.
00:07:08: Was
00:07:08: nervt denn am meisten an ihr?
00:07:10: Dass ich einfach sehr zu streut bin und... Sehr
00:07:12: streut?!
00:07:13: Ja genau!
00:07:14: Dass sie spielen auch im Nintendo-Büro
00:07:16: und folgen
00:07:17: nicht den Sitz oder was?
00:07:18: Genau, dass das stört ein bisschen.
00:07:21: Also geht es ernsthaft?
00:07:22: Ja ja, ich schaue manchmal in mein Alpad.
00:07:24: Und da sind immer Leute ein bisschen imponiert und gesagt du musst aufpassen mit Wasser weil wenn er scheint nichts zu hören wo er eine achte Frage stellt.
00:07:37: Das ist mein Ruf!
00:07:37: Ah, das ist ein Trick!
00:07:39: Also sie gucken aufs iPad und alle denken, sie hören nicht zu und dann knallt
00:07:42: es.
00:07:44: Und das nervt die Leute?
00:07:45: Ja, das sind... Die müssen aufpassen, die wissen.
00:07:48: Sie müssen aufbausen?
00:07:50: Okay!
00:07:50: Sie wirken also harmloser als dass sie sind.
00:07:52: Ja das ist normal.
00:07:56: Das muss nicht unbedingt sein.
00:07:57: Nein nein aber ich bin jemand der gern auch zuhört, der gerne auch eine Meinung sich bildet mit Fakten und das ist sehr wichtig.
00:08:08: Und wo würden Ihre untergebenden noch sagen, dass sie eine Schwäche haben?
00:08:12: vielleicht, dass ich bin manchmal ungeduldig.
00:08:17: Ungeduldige?
00:08:17: Ja!
00:08:18: Aber Sie schreien nicht rum im Büro?
00:08:20: Nein nie!
00:08:21: Das nicht!
00:08:21: Einmal im Jahr Einmal im Jahr?
00:08:23: Ja, das erlaube ich mich.
00:08:25: Und was war das letzte Anlass?
00:08:27: Es war einmal ein Thema wo in einem Projekt die Leute haben nicht mich überzeugt und sie wollten nun bedingt mich etwas verkaufen und habe gesagt nein so
00:08:37: nicht.
00:08:38: Sie haben gemerkt da ist nichts weiter.
00:08:39: Ja genau es war keine Substanz.
00:08:41: Heiße Luft!
00:08:42: Heiße luft
00:08:43: okay dann kann man sich vorstellen
00:08:45: der hat
00:08:45: geknallt im Büro.
00:08:46: Ich meine wer sie sicher auch als sehr guter Chef in Erinnerung hatte sind drei ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder Die kennen Sie alle, die nach Ihrem Ausscheiden bis heute lukrative SBB-Posten wie zum Beispiel Präsident der SBB Stiftung oder das er aus Bestfonse hielten.
00:09:01: Laut Geschäftsbericht kassieren sie zusammen jährlich fast sixhunderttausend
00:09:04: Franken!
00:09:06: Riecht es ein bisschen auf Fettenwirtschaft?
00:09:08: Oh, überhaupt nicht?
00:09:09: Nein.
00:09:10: Also bei den SBB kann man seine Funktion als Konzernleitungsmitglied aufgeben und weiterhin durch die Firma beschäftigt sein.
00:09:19: Und zwei dieser drei Mitarbeiter sind heute ganz normal, sie noch nicht fünfundsärztig und auch weiter noch für uns.
00:09:26: Das richtig!
00:09:27: Aber meiner ist schon überfünfundset, er ist schon siebzig und kassiert immer noch.
00:09:30: Ist das nicht ein bisschen
00:09:30: komisch?
00:09:31: Er macht... nein, nein, er macht diese Mitarbeiter einenseits.
00:09:35: die historik was spezielle Welt und er macht noch.
00:09:40: Er ist für uns engagiert, nächstes Jahr haben wir hundertfünfundzwanzig Jahre und wir freuen uns über seine unglaubliche Bahnkompetenz zu zählen.
00:09:47: Ein Traumjob für einen Eisenbahnrenten oder?
00:09:50: Ja ja ein Traum Job!
00:09:51: Und das ist auch gut so
00:09:52: Okay, aber wie gesagt ich meine Sie sehen das jetzt völlig als normal an.
00:09:56: Die Politik sieht das völlig anders.
00:09:58: die Politik sagt zum Beispiel Thomas Huertter SVP Nationalrat und Präsident der Verkehrskommission findet das Zuschancen von Jobs an ehemalige Kollegen ich zitiere inakzeptabel.
00:10:09: was antworten sie?
00:10:10: All dass man einfach die Fakten kennen muss Und diese Leute sind ganz normal engagiert bei uns.
00:10:16: Ganz normal, sie haben einfach einen Vertrag bis zu fünfund setzig und eine Anrechte zu arbeiten wie wir und wir sind sehr froh das auf
00:10:23: Sie zu zählen.
00:10:24: Warum sind Sie denn aus der Geschäftsleitung geflogen?
00:10:26: Sie sind nicht aus der Geschäfteleitung... Sie wollten einfach etwas kürzer treten.
00:10:31: einer Der Kollege hat einen Posten als Professor an der ETA in Lausanne.
00:10:36: Und ich bin sehr froh, dass er diesen Job genommen hat, weil... Bei
00:10:39: dem finanzieren Sie
00:10:39: ja!
00:10:40: Ja, das ist ein Werk.
00:10:41: Darum
00:10:41: kommt ja der fetten Wirtschaft vorruf?
00:10:43: Nein, nein, nein.
00:10:44: Das muss man aufpassen für die SBBS.
00:10:47: Es ist entscheidend, dass wir Nachwuchs ausbilden.
00:10:50: Heute, ich bin ganz, ganz stolz.
00:10:51: Wir haben fünfundzwanzig Leute, die Masterarbeit am ETA machen und das sind künftige Mitarbeiter.
00:10:59: durchlohnt sich, dass wir so viel investieren und einen Top-Man aus der SBB als Professor.
00:11:04: Da kann man nicht so einfach sein.
00:11:05: das ist ein Modell also diese Praxisprofessor und da bin ich sehr froh.
00:11:12: Also keine fettern wir aus Ihrer Sicht.
00:11:14: Nein, nein das mache ich auch nicht.
00:11:15: Machen Sie ja auch nicht!
00:11:16: Gut okay wie bleiben an dem Thema dran?
00:11:17: Meine Ausgangsfrage war ja ob sie ein gut Chef sind.
00:11:20: zum Glück haben sie auch unbestrittene Qualitäten was ich gehört habe.
00:11:24: ihre Organisationsfähigkeit und ihr Arbeitseinsatz gelten als legendär.
00:11:29: Ich meine selbst nach dem plötzlichen Tod ihrer ersten Ehefrau haben sie so weitergearbeitet als sei fast nichts geschehen.
00:11:37: War das damals eine Form der Therapie?
00:11:40: Oh nein, also ich bin einfach einer der sich für seinen Job engagiert.
00:11:45: In so
00:11:45: eine Situation?
00:11:46: Die Leute waren Sie überrascht?
00:11:47: Nein glaube ich nicht weil... Ich habe schon die Zeit für Kinder gehabt.
00:11:51: da müssen sie keine Sorgen haben.
00:11:53: das war sehr entscheidend.
00:11:54: ich hatte dann mal sechs und ich musste sie sehr eng betreuen am Anfang weil der Jüngste war neun Das ist nicht ganz einfach.
00:12:03: sein Mami zu verlieren
00:12:04: Ja absolut.
00:12:05: aber wie bringt man das mit dem Job unter einen Hut?
00:12:07: Ich finde es sehr gut organisiert
00:12:09: Stimmt, wir hatten es ja schon davon.
00:12:11: Ja
00:12:11: genau und ich bin einfach sehr gut und sehr strikt da mit mir wie nicht einer dass man wird in vielen Appellotreffen und unnötige Sitzungen.
00:12:20: Die einzige Zerstreuung, die Sie sich leisten ist ein bisschen auf dem Handy rumzudatteln.
00:12:27: Aber sie gehen nicht an operosen Sachen?
00:12:29: Nein, da bin ich nicht so.
00:12:30: Ich bin sehr fokussiert auf meinen Job und auch sehr fokusiert auf meine Familie weil das zählt für mich.
00:12:35: Meine Ehefrau jetzt!
00:12:37: Ich habe das Glück gehabt wieder zu heiraten.
00:12:38: Die Kinder sind mir extrem wichtig Und ich sage immer... ...die Kinder dürfen mir auch in Notfallern rufen egal wo ich bin.
00:12:48: Die haben die Priorität, sogar ist mir passiert.
00:12:51: Einer meiner Söhne hat sich schwer verletzt.
00:12:53: Ich war bei den Bundesrat Rösti und ich habe der Bundesrat gesagt, ich muss kurz die Sitzung unterbrechen.
00:12:59: einer meiner Söhne hat es dringend.
00:13:02: Und das ist mein Stil?
00:13:03: Das ist ihr Stil!
00:13:05: Erwarten Sie eigentlich so einen Einsatz von allen Ihren Mitarbeitern?
00:13:10: In der jüngeren Generation hat man andere Werten an Arbeit.
00:13:16: Ihr seid wie ich von einem Alter, wo man sich extrem engagiert.
00:13:20: heute die Leute und da habe ich mich auch gewöhnt.
00:13:22: Die Jünger haben eher eine Abwechslung in ihr Leben arbeiten Teilzeit und haben eine andere Priorität.
00:13:28: Das haben sie jetzt total höflich formuliert.
00:13:30: Leute in unserem Alter denken ja manchmal was ist los mit dem Nachwuchs oder den nur an in the Berg Life Balance eigentlich nur an Live denkt.
00:13:39: nervt sie das manchmal?
00:13:40: Nein, nein.
00:13:41: Ich hab Kinder und ich mein... Ja, Kinder!
00:13:44: Aber als
00:13:44: Chef kann es schon ein bisschen nerven.
00:13:46: Also normal wenn man am Freitag jemand anruft und niemand abnimmt dann das nervt schon.
00:13:52: Das ist schon so.
00:13:53: aber...
00:13:53: Da können Sie wieder mal schreien.
00:13:55: Ja
00:13:55: genau, das mache ich nicht.
00:13:56: Das
00:13:56: machen Sie ja nicht nur einmal im Jahr.
00:13:59: Genau.
00:13:59: Also meine, Sie haben eine neue Generation.
00:14:01: Im Haus logischerweise sind Sie ein bisschen ältere Generationen.
00:14:05: Man kann von sich selber Viele warten aber nie das Gleiche von allen anderen auch, oder?
00:14:11: Was machen Sie dafür, dass Ihre Führungskräfte in der ganzen Organisation bessere Chefs werden?
00:14:17: Wir versuchen einfach, dass die Leute zuerst diesen Bandsystem gut kennen.
00:14:21: Das ist eine der größten Schwierigkeiten wir haben.
00:14:25: brillante Leute aus Universität und so, aber diesen Bahngeist fehlt.
00:14:29: Und da müssen wir... Was ist denn der Bahngeiss?
00:14:31: Ja das ist einfach... Und
00:14:32: du gehst mit den Kellen schlafen am
00:14:33: Abend oder nicht?
00:14:35: Nein, nein, nein!
00:14:36: Also Kenntnis verstehen wie das funktioniert weil das ein integriertes System Wie die Technik funktioniert Die Zusammenspieleinfahrt von Infrastruktur Betrieb Da muss man extreme Energie investieren dass man dieses System gut versteht.
00:14:52: Das ist das erste was wir tun.
00:14:54: Und
00:14:55: da gibt es einen Crash Course im Bantechnik?
00:14:57: Ja,
00:14:58: und dann wir versuchen immer mehr Leute auch bis in die Konzernleitung dass sie mehrere Posten machen.
00:15:05: In verschiedenen Divisionen um diesen System gut zu kennen.
00:15:08: das tut gut
00:15:09: okay aber das ist eine ziemlich technische Ansatz oder ein technologischer ansatz bisschen engineers getrieben.
00:15:16: gute chefs verstehen ja nicht nur das system sondern gute chefs können ja führen
00:15:21: wie rekrutieren.
00:15:22: das kann man in der Rekrutierung.
00:15:24: Gut, einfach Leute die führen können.
00:15:27: Die gute Werte haben... Das kann man alles.
00:15:29: Aber das sind keine gute Bahnchefs und die müssen noch diesen Bahnbegriff.
00:15:35: Und das ist mir sehr wichtig!
00:15:36: Okay, dass Bahnen gehen?
00:15:38: Ja, gute oder schlechte Chefs.
00:15:40: Und das Sie haben es erwähnt mit den Werten?
00:15:41: Ich glaube ja.
00:15:42: wie gesagt Bandsystem zu verstehen ist sicher sehr wichtig aber gute Werte sind auch wichtig und das hat offenbar noch nicht bei allen gefruchtet.
00:15:49: ich habe nun eine Umfrage gefunden von im Jahr zwanzig vierundzwanzig.
00:15:52: da ging's darum dass in Ihrem Unternehmen zwölf Prozent der befragten sich wegen Diskriminierung beklagen sieben Prozent wegen Mobbing vier Prozent wegen sexueller Belästigung.
00:16:02: wir haben sie auf dieses Ergebnis damals reagiert
00:16:05: Umgesteuert?
00:16:06: Nein, nein.
00:16:07: Die Werte, die aus dieser Studie herausgekommen sind waren vergleichbar mit den anderen Werten das wir hatten.
00:16:14: Wir haben ... Wir sind nicht die Einzigen, die solche Messungen machen und wir tolerieren keinen Fall!
00:16:21: Und wir sind auch sehr, sehr strikt... Aber weil
00:16:24: man so schlecht ist wie die Anderen kann man es ja nicht einfach
00:16:26: machen?!
00:16:26: Nein, man kann es nicht lassen.
00:16:28: da bin ich bei Ihnen und wir haben einfach extrem dass das melden verbessert, damit die Fälle auch kommen.
00:16:37: Es darf nicht sein dass solche Fälle im Unternehmen bleiben und da sind wir acht.
00:16:42: also da entlassen wir Leute die sich viel verhalten.
00:16:46: Da gibt es keine Diskussion.
00:16:48: Genau, ich meine es entschuldigt nichts oder?
00:16:51: Aber die SBB hat damals schon kommuniziert in Missständen.
00:16:54: Damit begründet man sei ja auch ein Spiegel der Gesellschaft.
00:16:57: Ja wir sind thirty-fünf tausend Mitarbeiter und damit ein Abbild der Gesellschaft.
00:17:02: Ist unsere Gesellschaft so schlimm?
00:17:04: geht der Anstand verloren?
00:17:06: Das merkt man eindeutig.
00:17:07: und wir merken auch an die Aggressionen.
00:17:10: Wir merken an die Leute, die schwarz fahren.
00:17:14: Und das sind Leidertenenzen in der Gesellschaft leider.
00:17:18: Das macht mir Sorge für die Zukunft.
00:17:20: Warum
00:17:20: glauben Sie?
00:17:21: Geht der Anstand verloren?
00:17:22: Sie haben jetzt eine lange Lebenserfahrung.
00:17:25: Was stellen sie fest?
00:17:26: Woher kommt das?
00:17:28: Wertverlust, da bin ich überzeugt.
00:17:30: Wir haben auch etwas mehr... Weil nicht
00:17:31: alle Pfadfinder sind?
00:17:33: Ja, ja kann man das so sehen.
00:17:35: aber auch da man merkt in der Schule das Familienleben und so diese Werte die gehen schon etwas zurück und dadurch haben wir eine gesellschaftliche Entwicklung die mich auch etwas als Vater von jungen Erwachsenen einfach so auch gemacht, ganz klar.
00:17:53: Und was geben Sie denn für Werte mit?
00:17:55: Haben Ihre Kinder Werte?
00:17:57: Ja also ich habe die Kinder und meine E-Frau auch relativ Werte gegeben und Wert auf diese Werte gelegt.
00:18:06: Also man muss öfflich sein, man muss extrem aufpassen auf die anderen und diese Elemente sind nun sehr wichtig!
00:18:16: Wenn man unzufrieden ist, darf man sagen dass man uns zufrieden... aber auch mit der Anstand und nicht mit dem Faust, wie man teilweise bei mehr unserer Kundenbegleiter sieht.
00:18:25: Und das ist nicht gut!
00:18:26: Ja und Donald Trump ist natürlich ja kein Vorbild oder?
00:18:28: Den Anstand hat er nicht erfunden und das wirkt ein bisschen global glaube ich.
00:18:33: aufs Anstandsniveau.
00:18:34: Sie haben es vorher erwähnt ihr Personal wird regelmäßig angegriffen.
00:18:37: sie plan sogar Einführung von Bodycams.
00:18:40: nehmen diese Angriffe weiter zu?
00:18:42: Die Anzahlfälle nehmen nicht unbedingt zu.
00:18:46: Sie sind immer gravierender.
00:18:47: und da haben wir Sorge, die Tätigkeit.
00:18:53: vor zehn Jahren hat jemand beschimpft und heute geht man mit dem Faust rein.
00:18:58: Und das macht uns einfach ... Die Situation ist wirklich... Unsere Mitarbeiter, die Zugbegleiter sind trainiert für solche Fälle aber Manchmal ist es extrem schwierig zu regieren.
00:19:09: Was
00:19:09: heißt trainiert?
00:19:10: Schicken Sie die alle ins Karate-Trailier?
00:19:14: Wir haben einen speziellen Raum in Löwenberg, wo man simuliert solche Situationen.
00:19:18: Man lernt diese Ruhe, man lernt einfach die Desescalation.
00:19:23: aber manchmal sie haben auch Herzblut und ich versteh das!
00:19:27: Und wenn man sie begleitet am Abend, ich bin auch regelmäßig mit dem Mitarbeiter am Abend unterwegs.
00:19:32: Manchmal ... Ich verstehe.
00:19:34: Wird schon ein bisschen brenzlig in den Süden?
00:19:36: Ja
00:19:36: ja das ist so.
00:19:37: und da wir versuchen die Transportpolizei, wir erhöhen auch die Video-Überwachung.
00:19:43: Wir haben das extrem ausgebaut und wir bilden jetzt die Leute aus.
00:19:48: Wir haben diese Bodycam, haben wir mit den Transportpolizisten gute Erfahrungen.
00:19:52: Das
00:19:52: kommt jetzt bauen oder wie?
00:19:55: Wir warten jetzt auf die gesetzliche Rahmenbedingungen.
00:19:58: In der Schweiz muss man gute gesetzlichen Rahmenbedigungen haben, das wird wahrscheinlich in den nächsten Monaten den Fall sein und dann werden wir...
00:20:06: Sie glauben sie werden es noch dieses Jahr einführen?
00:20:07: Ja
00:20:08: ich hoffe!
00:20:10: Die Frage ist natürlich auch, wie viele von diesen Vorfällen provoziert die SBB selber?
00:20:14: oder?
00:20:14: Weil sie die Tarifregeln vielleicht zur Riegeide auslegen.
00:20:18: Kürzlich gab es einen Fall von einem Vierundachtzigjährigen Rentner.
00:20:22: den haben Sie bestraft weil er auf Rat der SBB ab durch die falsche Tarifzone gefahren ist.
00:20:28: Hilft das?
00:20:30: Ja so ich verstehe die Frage.
00:20:31: umgekehrt muss man gut sehen.
00:20:34: alle klagen dass die Tarife zu sind und Die Schwachsfahrerkote ist etwa drei Prozent, das entspricht acht Prozent des Dachiv.
00:20:45: Jede von hundert Franken Bahnen, acht Franken decken die Tatsache, dass Leute nicht zahlen.
00:20:51: Das richtig?
00:20:52: Aber Sie sind jetzt total schön ausgewichen, kompliment gut gemacht!
00:20:56: Ich rede an einem vierundachtzigjährigen Rentner.
00:20:59: der wollte auch zahlen und hat einfach den Umweg auf der App gesucht weil es nicht funktioniert hat und dann hat man ihnen eine Strafe gegeben.
00:21:06: gibt's auch eine gewisse Kulla?
00:21:08: Sehr, sehr.
00:21:09: Pflicht!
00:21:10: Kulanspflicht, also wir haben zwei Ebenen.
00:21:12: Der Mitarbeiter hat einen recht auf Kulanz.
00:21:15: und dann für Fälle die nicht ... Wir haben zweieinhalb Tausend Leute, die kontrollieren und die reagieren auch manchmal wenn es das zehnte Mal im Tag wo jemand sagt ja ich habe den falschen Billiard Ich hab' die falsche Taste Irgendwann geht's auch auf die Nerven
00:21:30: von der Sendung Ja auch.
00:21:32: Und dann wir haben eine zweite und eine dritte Stufe Wo wir diese Fälle kontrollieren in Backoffice sehr, sehr viele.
00:21:40: Also wir reden von kritischeren Fällen die werden immer wieder da in den Medien gebracht.
00:21:45: Die Medien
00:21:46: sind fürchterlich weiß.
00:21:47: Genau das gehört dazu und wir haben etwa zwanzig würde ich sagen im Jahr und wir transportieren eins Komma vier Millionen Leute pro Tag.
00:21:55: Okay, gut.
00:21:56: Und dann entschuldigen Sie sich persönlich bei diesen Rentnern?
00:21:58: Absolut!
00:21:59: Das machen wir.
00:22:00: Ich habe selber auch manchmal einen Brief oder eine Tageskarte an jemanden geschickt weil manchmal es gelingt uns auch nicht das Richtige und da wir entschuligen uns ganz höflich.
00:22:10: Gut, also das müssen sie ja auch schon fast.
00:22:12: Selbstverteidigung, weil sie bekommen ja persönlich jetzt sogar ein Personenschützer oder sie haben einen bekommen, weil die Morddrohungen erhalten.
00:22:19: Gibt's die immer noch.
00:22:21: Ja, also wir haben nie mehr noch sehr reiche Situationen.
00:22:24: Das beurteilen würde ich ja reise oft begleitet.
00:22:27: Ja das ist die Realität.
00:22:29: Wir sind gleich zurück
00:22:32: Endlose Tage und Natur dient ihrer ganzen Kraft erstrahlt.
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00:22:57: Die Drohungen kamen ja auch im Zusammenhang von einem Auftrag, den die SBB über hundertsechzehn Doppelstockzüge an Siemens gegeben hat.
00:23:04: Anstatt an die Schweizer Stadlerrail.
00:23:07: sie wurden beinahe wie ein Landesverräter behandelt.
00:23:10: erstaunlich war aus meiner Sicht dass manche Politiker plötzlich nichts mehr vom Wettbewerb wissen wollten und im Stil von Trump sehr protektionistisch argumentierten obwohl zum Beispiel Stadl rail zum großen Teil von ausländischen Staatsaufträgen lebt.
00:23:25: Hat sie diese heftige Reaktion überrascht?
00:23:29: Oh nein, wir haben erwartet.
00:23:33: Ich habe mit meiner Präsidentin geredet bevor wir es kommuniziert haben und sie hat mir gesagt Stahl, Elm anlegen das wird schütteln!
00:23:44: Das hattest du auch?
00:23:45: Ja
00:23:45: das hatt ich auch erwartet.
00:23:50: Man sieht einfach die Spielregel nicht mehr in so einer Situation.
00:23:53: Das haben wir auch bewusst.
00:23:55: Also noch einmal, der Entscheid war absolut für uns korrekt und wir haben das extrem so seriös machen wird – das können Sie sich nicht vorstellen!
00:24:06: Es sind hüberhunderte Leute an die Beurteilung, sie kennen nicht was die anderen beurteilen.
00:24:12: also da haben wir viel gelernt in diesen Prozeduren und wir sind extrem wie die SBB gut organisiert.
00:24:18: So,
00:24:19: so!
00:24:19: In meiner Stelle RAIL hatte die Beschwerde inzwischen zurückgezogen aber sie hätten ja auch die Aufregung und sagen Sie haben sie antizipiert.
00:24:26: kein Wunder weil schließlich sind es ja persönlich als ehemaliger Leiter Fernverkehr für das Beschaffungs-Debakel des FV Dosto besser bekannt als der Schüttelzug mit verantwortlich.
00:24:36: Zwei Jahrzehnte verkaufen sich den Dosto Vertrag als ich zitiere historischen Tag Bombardier habe mit klarem Vorsprung gewonnen.
00:24:45: Es war eine Neuanfertigung was Stockzüge von Siemens jetzt wieder sind.
00:24:49: Bei Stadler hätten sie hingegen risikolos von der Stange kaufen können.
00:24:53: Habt man die Kritiker nicht recht, dass sie den selben Fehler nochmal begehen?
00:24:57: Nein, überhaupt nicht.
00:24:58: Also einerseits Siemens kann Doppelstock Züge bauen die fahren jeden Tag in Zürich.
00:25:04: da haben sie auch etwas Erfahrung und man muss sehen wir haben auch viel gelernt aus diesen Fernverkehr-Geschichte.
00:25:11: das Problem von Fernverkehren der zischen den Vertrag und ergelieferte Zug ist nicht mehr der gleiche.
00:25:17: es sind über tausende Änderungen am Zug gemacht und das hat zu diesen Problemen geführt.
00:25:22: Und
00:25:22: die kommen dann von Ihnen?
00:25:23: Die Änderung?
00:25:23: Nein nein die kommen teilweise von der SBB.
00:25:25: ich war nicht mehr da Ich war in eine andere Firma gegangen und die waren auch teilweise selber.
00:25:31: Tausende Auflagen gekriegt auch von den Regeln.
00:25:34: Wir haben europäische Regel übernehmen müssen, dann wir haben die Behinderteverbände, die etwa Senderung ... Also sie
00:25:44: sind total unschuldig?
00:25:45: Nein, wir sind nicht total unsschuldigt!
00:25:47: Die SBB trägt auch sehr viel an diesem.
00:25:50: Das Projekt war nicht treif genug am Moment der Vergabe her.
00:25:53: Da haben wir viel gelernt.
00:25:55: Aber jetzt
00:25:55: kann Ihnen das nicht mehr passieren?
00:25:57: Nein, ganz klar nicht.
00:25:58: Also
00:25:58: Sie garantieren heute für ihm und ewig keine Wiederauflage des Dosto-Debates?
00:26:03: Nein nein!
00:26:03: Und von Debakel ich will etwas sagen.
00:26:06: wir haben noch ein letztes Problem das Schütteln.
00:26:08: sonst ist dieser Zug extrem... zuverlässig geworden.
00:26:12: Das ist unser zuverläsigste Zug, wir haben nur eine Störung alle dreißigtausend Kilometer.
00:26:17: wenn ich vor sechs Jahren gekommen bin zur SBB Wir waren bei zweieinhalb tausendkilometern, das heißt wir haben alle Probleme eliminiert und heute wir haben noch das Schüttel, das weiß ich werden wir auch korrigieren.
00:26:28: Ist ja auch unangenehm, oder?
00:26:29: Ja das ist auch un angenehm.
00:26:30: Nicht
00:26:30: geschüttelt aber gerührt.
00:26:32: Ja genau das werden wir ändern und der Zug wird dann ganz normal funktionieren.
00:26:37: Wir müssen aus solchen Situationen... über was gewesen ist in diesem Projekt.
00:26:42: Es ist schief gelaufen, Bonvardier war auch nicht korrekt aufgestellt für die Realisierung.
00:26:49: Das hat auch zu den Firmen praktisch Pleitem.
00:26:54: waren sie, mussten Sie jetzt von Alstom übenommen werden?
00:26:56: Das war eine ganz schwierige Kapitel aber wir kaufen viel klarer und wir haben ... den Zug ändern, das ist das tödlichste was wir gemacht haben.
00:27:08: Genau aber neue Regeln müssen sich ja vielleicht trotzdem beachten.
00:27:10: also es kann ja doch Änderungen geben?
00:27:12: Nicht unbedingt weil wir jetzt wir haben einfach in mittlerweile in Europa ein neues System die Regeln ändern nicht alle sieben Jahren.
00:27:22: das sind so diese TSI-Regeln und diejenigen für diesen Zug die kennen wir jetzt.
00:27:27: okay also Sie garantieren Es wird keine Backel,
00:27:30: diesen Siemens-Zügel.
00:27:31: Nein es wird keine Bagel und Siemens ist dann von der Situation bewusst und wird alles unternehmen da bin ich überzeugt ein gutes Produkt.
00:27:40: Wann werden die ausgeliefert diese Züge?
00:27:41: In fünf Jahren die ersten...
00:27:44: Gut, dann sind sie längst in Rente, ich dann auch knapp aber wir machen noch einen Podcast
00:27:48: und dann
00:27:48: nehme ich sie beim Wort ob's wirklich keine Bagels.
00:27:51: Ich meine das sind hart angegangen worden bei dieser Stadlerrail Geschichte, sie sagen ja wir wussten es stahlhelm auf.
00:27:58: bringen Sie solche öffentliche Angriffe auf Ihre Person um den Schlaf noch?
00:28:02: Nein.
00:28:03: Beschäftigt sie Null?
00:28:04: Das beschäftigen wir schon, das ist normal als Mensch, man wird getroffen.
00:28:08: Schon
00:28:08: oder?
00:28:08: Ein bisschen gestresst sind
00:28:09: es schon.
00:28:09: Aber man muss umgekehrt dann mit dem umgehen können.
00:28:13: also ich gehöre leider zu der Persönlichkeit wo jeder eine Meinung.
00:28:17: das ist wie ein Fußball- oder einen Eissortgetrainer.
00:28:21: Genau, jeder hat seine Meinung und über die SBW hat jede meine Meinung.
00:28:24: Gut, ich meine meistens schießen sie mehr Tore als die Fußballmannschaft macht.
00:28:28: Aber sonst ist es genau das Gleiche!
00:28:30: Also Sie bleiben cool... Ich weiß gar nicht ob ich das so glauben kann weil wenn man dann permanent liest und es kommen ja heftige Umgriffe oder?
00:28:37: Da bin ich schon erstaunt wenn sie wirklich so cool sind aber hat das vielleicht auch mit ihrer familiären Situation zu tun?
00:28:43: wie sie aufgewachsen sind?
00:28:44: haben sie eigentlich für ihre Rolle aus öffentlicher Person ein bisschen von ihr Mutter gelernt.
00:28:49: Sie war ja Freiburger Heimatdorf, was im Gemeinderat glaube ich oder Schattel-Sendeni.
00:28:55: Später war sie Nationalrettin für die CVP?
00:28:57: Ja, ich habe von meinen Eltern viel gelernt – von meiner Mutter ganz klar!
00:29:02: Und mein Vater war Tierarzt und da muss man mit so Berufen immer überlegt….
00:29:13: Du musst so gelassen sein wie die Kuh.
00:29:17: Da habe ich auch von ihm gelernt.
00:29:22: Ich bin nicht ein Ruhiger und das ist auch bekannt, Organisationen oder Menschen kann man sehr einfach stressen – und das mache ich nicht!
00:29:32: Wie war es eigentlich?
00:29:33: Waren Sie als Teenager eigentlich ein Held im Dorf, weil Ihre Mutter ab, wenn ich richtig recherchiert habe, die Gemeindepolitik mitbestimmt hat?
00:29:40: Oder war sie eher lästig?
00:29:42: die Mama im Gemeinderat zu haben.
00:29:44: Es war manchmal nicht ganz einfach, als Kind von sehr bekannten Leuten zu sein und ich denke da an meine... Zum Beispiel?
00:29:51: Ja das ist so wenn man dann musste sich immer sehr gut verhalten in dem Dorf!
00:29:56: Also im Stil der kleine Dücker hat der
00:29:58: Mist gebaut
00:29:58: und alle gucken oder was?
00:30:00: Genau das war unsere Realität als Kind für meine Schwester und mein Bruder.
00:30:05: Ich meine in den nachtzig Jahren waren ja weibliche Karrieren in den Männern domiert In der Männerdominiertenpolitik noch die Ausnahme.
00:30:12: Was musste sich eigentlich ihre Mutter so anhören damals?
00:30:15: War das einfach für sie?
00:30:16: Nein, es war für meine Mutter ... Sie waren einer der Erste in dieser Position sowohl als Gemeindepräsidentin und auch als Nationalrätin.
00:30:24: Da mussten sie schon eine, aber sie hat uns da gute Werte gegeben... Also
00:30:29: was musste sie sich nicht so
00:30:30: anhühren?!
00:30:31: Ich hatte eine Großmutter, die wach ganz stark!
00:30:34: Unsere Großmütter hat immer gezeigt einfach an sich selbst glauben, vorwärts nochmal vorwärt.
00:30:42: Aber Ihre Großmutter war nicht in der Politik?
00:30:43: Nein, nein sie hat die Politik sehr gut verfolgt!
00:30:49: Bis sie sogar nah von hundertjährig einfach aus Azimeno das Fernsehen geschaut und alle politische Diskussionen kommentiert.
00:30:56: Das war für uns ganz, ganz toll!
00:30:58: Und da haben wir viel gelernt als Kind.
00:31:00: Ja, ich meine Ihre Mutter musste ja als Politikerin, vor allem in dieser Zeit, als Frau Taktieren, Allianzen schmieden.
00:31:07: Haben sich da etwas für ihre eigene Karriere abgeschaut?
00:31:11: Nein, also ich habe nicht abgeschaut aber gelernt dass man immer eben gute Kontakte erklären normal erklären diskutieren.
00:31:20: Ich verbringe viel Zeit als CODRSBW mit politischen Leuten sei es auf Stufe Bundesrat oder auf Stufer Nationalrat mit Kantone.
00:31:29: das ist entscheidend!
00:31:31: Das begibt man richtig mit einem Politiker rum?
00:31:33: Man erzählt ihm nur die halbe Wahrheit?
00:31:34: Nein, nein.
00:31:36: Das ist nicht auch... Ich bin eher transparent und das ist einfach, wo ich sehr viel Wert drauf lege.
00:31:42: Einfach, ich erkläre, wo sind die Probleme aber was sind die Optionen Und das ist mein Job.
00:31:47: Aber oft ist es so dass die Politiker, die Journalisten manchmal auch eher so Halbwahrheiten auf dem Niveau sind.
00:31:54: gibt's dann auch bei Ihnen teilweise die Situation, wo Sie sagen, oh Gott, ich begreife
00:31:58: gar nix.
00:31:59: Das passiert manchmal ja und dann geht man ein weiteres Mal oder man schickt einen Mitarbeiter, man nimmt die Zeit, das ist einfach die Realität.
00:32:08: aber das ist wahrscheinlich auch bei mir so.
00:32:09: Manchmal müssen Mitarbeiter nicht begriffen also wir sind Menschen.
00:32:14: Okay, man muss Geduld haben.
00:32:16: Eine Zeit lang waren sie CEO der Freiburgischen Verkehrsbetriebe und wenn ich das richtig gelesen habe ihre Mutter war gleichzeitig Für ein Jahr oder eineinhalb Jahre Umbudzfrau für die Westschweiz im Verband öffentlicher Verkehr.
00:32:29: konnte man sich da bei ihrer Mutter über ... Deinen Sohn beschweren, oder?
00:32:33: Ja über Fälle vom Sohn.
00:32:36: Das war so.
00:32:36: Stell ich mir ziemlich unangenehm und sehr lustig vor.
00:32:38: Sie hat dann sie angerufen hey Sohn du hast wieder mal ein Passagier verkraut... Ja
00:32:42: das ist genau und das ist auch korrekt so da hab' ich kein Problem.
00:32:45: Da haben sie kein Problem?
00:32:46: Nein!
00:32:46: Dann
00:32:46: haben sie mit Mama diskutiert dass die
00:32:48: Schiefe läuft
00:32:48: im Tram.
00:32:49: Und
00:32:49: er hat das sehr angeschaut, sehr neutral.
00:32:53: Ich habe selber wie ich war ich im Ausstand und ich habe sich einfach seine Fälle untersuchen.
00:32:58: wir ratten auch bei der TPF nicht so viele bei der Rumput stellen.
00:33:02: Aber trotzdem, was gehört dazu?
00:33:04: Okay, Mama sagt im Sohn, wo es lang geht, apropos Beschwerden wenn Gerüchte über neue Tarifstrukturen oder gar die Abschaffung des Halbtagsabosts die Runde machen befindet sich ja die halbe Nation im Ausnahmezustand.
00:33:18: Kommt denn nun diese Tarifevolution MyRide dem nächsten Jahr?
00:33:22: Die kommen sicher nicht nächstes Jahr.
00:33:24: Es sind noch viele, viele Jürgen.
00:33:26: Wir machen jetzt ein Test und dann müssen wir noch viele Verbunde bezeugen beginnend bei den Zürcher und es wird noch ein langer Weg gehen.
00:33:38: Das ist auch die Schweiz das typische Neubild für die Schweiz.
00:33:41: Es braucht Zeit, es braucht Kompromisse und wir werden sicherlich den Halbtag abschaffen.
00:33:47: Aber das soll ja eh gerade gegeben werden wenn es in Grün geht?
00:33:51: Finde ich das eine gute Idee?
00:33:53: Nein, also man muss auch klar sehen jede Leistung hat seinen Preis und am Schluss zahlt entweder mit Steuer oder man zahlt es als Nutzer.
00:34:03: Und ich finde, ich habe lieber ein gerechtes
00:34:06: Preis.
00:34:06: Okay, gut.
00:34:07: Da können Sie vielleicht die Grünen und die SP gleich zusameinladen für so einen Vortrag das alles ein Preis hat im Leben.
00:34:12: aber jetzt vielleicht noch ein anderes Thema.
00:34:15: Noch mal zurück zu MyRide, ich meine Fakt ist ja die SPB machen zu wenig Gewinn und haben zu viele Schulden.
00:34:20: kommt er mit MyRIDE auch gleich nach einer Preiserhöhung dann?
00:34:24: Also wir haben als Branche eine Preiseröhung angekündigt für nächstes Jahr, das ist bekannt.
00:34:31: Es hat nicht direkt mit Mehrheit zu tun, es hat nur zu tun mit der Situation dass Bund und Kantone weniger Geld haben für diesen Regionalverkehr und entweder baut man Leistungen ab was niemand will oder man muss die Nutzerfinanzierung eröhn.
00:34:44: Das ist sehr politisch!
00:34:46: Die Preise sind absolut politisch bestimmt in der Schweiz.
00:34:49: Gut aber myRide soll ja auch dynamische Preise bringen, mit sich bringen?
00:34:54: Nicht für Anfang
00:34:54: an.
00:34:55: Nein, nein!
00:34:57: Die Akzeptanz in der Schweiz von dynamischen Preisen ist begrenzt.
00:35:01: Wir haben heute ein sehr gutes System mit dem Sparbillett.
00:35:04: das funktioniert gut.
00:35:05: wir werden aus dem aufbauen und dass muss man in Schritten verändern.
00:35:09: die Schweizer ist gar nicht bereit für die dynamischen preise.
00:35:12: Das haben sie auch schön schweizerisch jetzt verkauft in Schritte aber es endziel sind dynamische Preise.
00:35:17: Dynamische
00:35:19: Rehpreise.
00:35:21: Das sieht ja der Kunde gar nicht mehr durch, weil sie können den Algorithmus einfach so schrauben dass zum Beispiel die Auslastung früher zu höheren Preisen führt was der kunde längst nichts mehr durchschaut und dann heimlich ziehen Sie eine Preiserhöhung durch die der Kunte nicht
00:35:34: bemerkt.
00:35:35: Werden wir auch nicht tun.
00:35:36: das ist nicht die Absicht.
00:35:38: man muss auch sehen... Aber jeder
00:35:39: wird ihren Algorithmos im Griff hat tut doch solche Sachen.
00:35:42: Ja, das ist ja auch bekannt dass man es so tut.
00:35:45: Das ist nicht die Idee.
00:35:46: also ich persönlich bin absolut dafür für einen Preis wo bekannt ist und voraus definiert.
00:35:53: Und dann, wir müssen und das ist finde ich auch gut Flexibilität kriegen damit die Leute etwas pick-off reisen lässt.
00:36:01: Das ist für uns entscheidend etwas weniger diesen Last der Spitzenstunde weil ein System aufzubauen für die Spitzen Stunde ist einfach extrem teuer.
00:36:12: Und darum wollen wir dynamische Preise damit man eben eine Lenkung kriegt.
00:36:17: Ja, das ist mir schon klar.
00:36:18: Aber wer den Algorithmus nicht versteht, merkt dann plötzlich vielleicht hoch!
00:36:22: Jetzt zahl ich ja mehr... Das letzte Jahr war bei dieser Auslastung noch günstiger.
00:36:26: also dass wir dir dein Schwede schaubar!
00:36:29: Der Tür
00:36:29: und Tor wird auch geöffnet.
00:36:30: für ihre Willkür behaupten die Konsumentenschutz.
00:36:33: Genau machen Sie sich keine Sorge es hat genügend Leute die auf uns schauen, dass es nicht so kommt.
00:36:39: Gut da sind wir gespannt.
00:36:41: Ich meine mit diesem MyRide Projekt werden künftig auch rappen genauso abgerechnet werden wie das mit Apps heute bei Fertig schon längst die Regel ist, warum kommen eine solche Neuerungen bei der SBB so spät?
00:36:56: Weil die SBB macht nicht für sich selbst.
00:36:58: Das ist immer ein Verbund.
00:37:00: wir sind zweihundertzwanzig Unternehmen das man nur bezeugen muss.
00:37:05: extrem komplizierte.
00:37:07: Die SWB, wir haben in diesem System Tarife eine Stimme von neun Stimmen am Virodozen sogar im Strategierat.
00:37:18: Das heißt aber sie geben mir recht?
00:37:20: Also digital sind Sie jetzt nicht am letzten Stand?
00:37:22: Wir sind in dem Bereich.
00:37:24: nein, die andere Länder sind sicher vor uns.
00:37:28: das ist ganz klar weil das System in der Schweiz ist einfach so.
00:37:31: wir sind an anderen Orten digital.
00:37:33: sehr gut
00:37:34: Aber ich meine, ich aus Kund.
00:37:35: Ich erzähle jetzt eine wunderschöne Geschichte aus meinem eigenen Leben oder wo die SBB wirkt dann wie aus einer anderen Zeit?
00:37:40: Wie aus der Zeit gefallen was sie als Informatiker eigentlich nerven muss.
00:37:44: also kürzlich zu meinem GA Generalabonnent dass ich habe das Junior-Ticket für meinen Sohn lösen wollte musste ich persönlich zusammen mit ihm am Billetschalter vorsprechen.
00:37:56: Sie können sich vorstellen wie viel Spaß es macht mit einem sechsjährigen eine halbe Stunde anzustehen damit er sein Gesicht diesem SBB-Mitarbeiter zeigen kann.
00:38:07: Ist ihr Misstrauen gegenüber den Kunden so groß oder sind ihre Prozesse so schlecht?
00:38:12: Die Prozesses sind noch nicht optimal.
00:38:14: Nicht optimal, sie sind wieder total höflich!
00:38:16: Es ist eine Katastrophe oder eigentlich ist das... Das ist ja wie, das ist Stand wie vor zwanzig Jahren.
00:38:21: Nicht ganz vor zwenzig Jahren, das war
00:38:23: noch stimmbar und da war... Okay, neunzehn,
00:38:25: genau.
00:38:26: Nein also bis diesen System.
00:38:30: ÖV verändert sich sehr langsam Das muss man einfach gestehen.
00:38:35: Wir müssen die kleinste Bahn-Busbetrieb mitnehmen, die Prozesse immer schweizweit abstimmen und manchmal nervt sich
00:38:43: hier.
00:38:43: Aber dass das Kind persönlich am Schauder erscheinen muss, könnte man doch schnell ändern oder nicht?
00:38:48: Nicht so einfach, da muss man tausende Regeln anpassen.
00:38:51: Man muss vorstellig werden beim Bund.
00:38:53: Man muß es sicher mit den EDUP noch abstimmen und das gibt... Und dann der EDUP wird sagen jede Kanton gibt auch seine Meinung stauert!
00:39:03: Ich weiß warum ich nicht SBB-Chef geworden bin.
00:39:06: Was für eine sehr geduldige Zeit?
00:39:07: Ja, sehr, ich seh das schon.
00:39:09: Mit künstlicher Intelligenz sollte alles ein bisschen einfacher gehen, auch in dem Bereich oder?
00:39:13: Solche Prozesse kann man dann auch schneller programmieren.
00:39:15: wie sehen Sie das an?
00:39:17: Spielt die KI heute schon in ihrem Arbeitsalltag?
00:39:21: Für mich selber.
00:39:23: Extrem viel!
00:39:23: Ja, ich nutze das sehr.
00:39:26: Man muss sehen wir haben, KI ist extrem gut in Suchen und so weiter wo wir noch für alle Schwierigkeiten haben... Echte Use-Cases zu haben, wo man effektiv ein echtes Nutzen noch dazu kriegt.
00:39:43: Da tun sich auch die Welt etwas schwerer, aber das wird kommen!
00:39:46: Sie haben das Gefühl es ist ja noch ein bisschen Spielerei und teilweise macht's fast mehr auffahren, weil man es noch kontrollieren muss?
00:39:51: Genau... Noch einmal.
00:39:53: Ich habe die Chance gehabt, den Anfang der Internet zu erleben und ich war selber in diesem Programmierungsgruppe, der diesen System SWB entwickelt hat auf Internet.
00:40:03: im ersten Monat hatten wir null Fachplananfragen.
00:40:06: Wir waren sehr enttäuscht.
00:40:08: Im zweiten Monat waren wir happy, wir hatten drei Stück und während dem Schnee letztes Jahr wir hatten zwei tausend pro Sekunde und jeder nutzt das heute.
00:40:17: Und ich bin überzeugt, KI in fünf oder acht Jahren wird total anders sein.
00:40:21: Ich meine Sie haben ja immer Informatik in den
00:40:23: USA?
00:40:23: Ja genau,
00:40:24: aber
00:40:26: für Texas Instruments
00:40:28: hat der berühmte Rechner, den ich noch im Motto unterricht habe.
00:40:31: Der Texas hat eine andere Sparte wo Software entwickelt hat.
00:40:34: Da waren sie!
00:40:35: Okay, macht Ihnen diese Technologie eigentlich Angst?
00:40:39: Es gibt unheimlich viele Szenarien, Horror-Szenarie... Das
00:40:42: nicht?!
00:40:43: Nein nein, nochmal Internet.. mehr Entwicklungen gebracht, also einfach abgebaut.
00:40:48: Und vor zwanzig Jahren...
00:40:50: Also dass die Künstlerintelligenz die Menschheit auslöscht?
00:40:52: Nein, nein, nein!
00:40:53: Sind
00:40:54: Sie im Märchen
00:40:54: oder was?
00:40:56: Also typische Antwort vom Ingenieur weil das ist total beherrschbar.
00:40:59: Genau und ja noch einmal Menschen es hat immer Menschen und es wird immer Menschen brauchen.
00:41:05: Die Schwierigkeit wird sein unser Bildungssystem so weit zu bringen, dass diese jungen Leute einfach diese Technologie wirklich beherrschen und alle nicht nur die Profis.
00:41:16: Gut Sie sind also da optimist?
00:41:18: Ja genau ich spiele jetzt mal die Gegendposition.
00:41:22: Ich glaube künstliche Intelligenz wird sehr viele Jobs vernichten weil sie schlicht einfach ersetzbar sind.
00:41:27: wie viele Jobs wird die künstlichen Intelligenzen in der Verwaltung der SPB kosten?
00:41:32: Wir werden sicher ein Ein Prozent hat sechs, sieben, acht Prozent mit dem Sprachen können.
00:41:38: Ganz klar!
00:41:39: Neue Jobs werden einfach geschaffen.
00:41:42: Das ist unsere Realität.
00:41:43: Aber die acht Prozent, die den Job verlieren, werden ja nicht den neuen Job kriegen?
00:41:47: Genau und die große Schwierigkeit wie gesagt... Die Leute auszubildern in diesen neuen Technologien das ist die Herausforderung generell für die Gesellschaft nicht nur für diese.
00:41:55: Aber
00:41:55: acht Prozent bedeutet dann wie viel?
00:41:57: Ja, das sind sicher... Das sind zweitausend Stellen.
00:42:02: Dass wir werden mit der Zeit nicht heute auf morgen durchschneiden.
00:42:05: Aber in den nächsten
00:42:06: drei, vier Jahren?
00:42:08: Ja fünf Jahre.
00:42:09: Genau und die müssen wir transformieren!
00:42:10: Wir werden aber keine Stelle verlieren.
00:42:13: Keine Sorge.
00:42:14: Wir werden einfach eine Transformation, das ist normal!
00:42:16: Jede Firma wird die gleiche Transformation haben.
00:42:19: Das ist richtig aber was gibt Ihnen die Gewissheit dass die neuen Stellen geschaffen werden?
00:42:24: Weil künstliche Intelligenz sind eine ganz andere Technologie.
00:42:26: es sind immer die gleichen Vergleiche.
00:42:27: man macht vergleich damit dem Einführung der Strom so mit dem Dampfmaschine etc.
00:42:31: etc.
00:42:32: Aber KI kommt viel schneller ist viel breiter betrifft viel mehr Segmente.
00:42:37: Was gibt Ihnen denn die Zuversicht dass das so kommen wir?
00:42:40: Noch einmal Kai geht sehr gut, wenn sie eine Übersetzung oder gute Dokumentation und so weiter.
00:42:48: Kai in den Betriebsprozessen ist viel, viel komplexer, viel aufwendiger und muss viel mehr begleitet werden.
00:42:55: dadurch es schafft neue Jobs.
00:42:57: wir sehen an die Projekte wie wir das auch nutzen.
00:43:01: Wir haben zwar Reffizienz einer Seite aber wir bauen auf der anderen Seite komplett neue Funktionen Und das ist was auch Spaß macht sonst würden wir das nicht einsetzen.
00:43:11: Ich meine, vielleicht brauchen die SBB bald sowieso nicht mehr so viele Stellen und auch nicht mehr viel Investition für den Ausbau der Infrastruktur.
00:43:18: Weil die Initiative der SVP für eine Zehn Millionen Schweiz angenommen wird?
00:43:22: Was ist Ihre Prognose mit der Initiative angenommen?
00:43:25: Wissen Sie, meine Rolle ist da neutral zu sein und zu schauen was die Politik ...
00:43:29: Nein!
00:43:30: Die Antwort ist viel zu Schweizerisch.
00:43:31: Sie sind als Privatmann Dyko.
00:43:34: Was glauben sie?
00:43:36: Also man muss umgekehrt, werde ich antworten.
00:43:39: Ist es umsetzbar?
00:43:41: Man kann nicht begrenzen einfach.
00:43:43: Das ist typisch diese Kultur die einfach da ist wo man sieht etwas kann man nicht verändern.
00:43:50: Die Gesellschaft verändert sich eine Landfreie und Da, ich glaube es wird sehr schwer umsetzbar sein.
00:43:56: Ohne Personenfreizügigkeit hätten Sie ja auch ein Recruiting-Problem oder?
00:43:59: Wir retten ganz klar wir haben sehr viele Ausländer wie die ganze Wirtschaft.
00:44:04: also ist relativ klar Die Schweiz lebt auch von den Zuwanderungen Lebt auch vom Ausländern.
00:44:12: in der Schweiz waren und früher wir waren sehr konservativ wollten die Leute aus Europa nicht da.
00:44:21: ich habe einen Schwiegervater der aus Italien und er hat mich erzählt, was er am Anfang erlebt hat.
00:44:26: Und heute ist er total integriert und sehr stolz über die
00:44:29: Schweiz.".
00:44:29: Können Sie eigentlich verstehen das Klagen über den Dichte-Stress?
00:44:32: Wenn man im Zug von Zürich nach Bern stehen muss, wenn ihr immerhin transportieren sie vergangenes Jahr eine neue Rekord.
00:44:40: Wenn ich von nach Bern fahre in der ersten Klasse, bist du auch nicht mehr sicher ob du einen Job kriegst.
00:44:50: Ein Sitzplatz!
00:44:52: Ja ja, darum diese Wille etwas dynamischer zu sein.
00:44:57: Wir müssen diese Spitze etwas brechen können.
00:45:01: Ganz klar!
00:45:01: Das ist ein Megaproblem im Übrigen in der Entwicklung wenn ich sehe Situationen im Raum Zürich auch in Genf zum Beispiel oder die Fernverkehr.
00:45:11: wir haben zur Stoßzeit einfach Sorgen.
00:45:13: Das heißt, es gibt wieder eine Rückverlagerung auf der Straße?
00:45:16: Es gibt
00:45:16: keine... Nein, glaube ich nicht.
00:45:19: Weil die Situation auf der Strasse
00:45:21: ist noch schlimmer.
00:45:21: Genau und das sieht man in den Großstädten, in den großen Agglomerationen oder London Paris als Beispiel.
00:45:29: Man sieht relativ schnell dass die Spitzenstunde etwas größer werden Und das beginnt in der Schweiz also nicht mehr jeder um Beginn zum Acht.
00:45:37: Früher hat man das gemacht.
00:45:39: Und jetzt, wir haben Leute die ums Leben...
00:45:40: Man ist flexibel!
00:45:41: Genau
00:45:42: und das hilft uns.
00:45:44: Das hilft uns.
00:45:45: Und wir merken seit Covid, wir haben einfach nicht mehr die gleichen Spitze wie vorher.
00:45:50: Denn nenn sie halt, wir sind weniger gewachsen zur Spitzenstunde als in Nebenverkehrszeit.
00:45:55: Das ist gut!
00:45:55: Aber am Freitag haben Sie natürlich sicher wahnsinnigen Freizeitverkehr schon?
00:45:59: Ja das ist so...
00:46:01: Alle arbeiten angeblich im Homeoffice aber es sind längst auf der Piste.
00:46:03: Es sind unterwegs und machen die letzten Sitzungen per Teams im Zug.
00:46:07: Das haben Sie auch sehr höflich jetzt.
00:46:10: Ich sehe schon, also die Schweizer Lektion haben Sie absolut gelernt.
00:46:13: Sollte die Schweiz weiter wachsen, werden ihre Nachfolger das Netz ja auch komplett weiter umbauen müssen oder an die neuen Gegebenheiten anpassen.
00:46:23: Wie viele Bahnhöfe werden bis zum Beispiel durch autonome Zubringerbusse ersetzt?
00:46:31: Was glauben Sie?
00:46:33: In meine Wahrnehmung wird das System benötigen, ja.
00:46:37: Weil ich bin überzeugt die Mobilität auf der Straße wird viel autonomer sein und auch etwas einfacher gestaltbar.
00:46:45: Wie viele ist wieder die Politik wo wir das jeder kann tun?
00:46:48: Wir werden das total anders regeln.
00:46:50: Ja aber
00:46:50: so können Sie immer Ausflüchte machen.
00:46:51: Sie sind ja total organisiert und haben natürlich einen Plan und haben Szenarien...
00:46:56: Nein!
00:46:57: Wir haben mehrere.
00:46:59: Aber im gröbsten Szenario wie viele Bauernhöfe fallen weg?
00:47:02: Sie betreiben jetzt, glaube ich, sechsehundert.
00:47:04: Achthundertfünfzig?
00:47:05: Ja genau!
00:47:06: Wie viele Rücken wegkommen?
00:47:08: Engt nochmal ab von der Wille.
00:47:11: also es darf kein Bahnhof zugehen ohne Ersatz und wenn man einen guten Ersatzt macht sind das vielleicht fünfzig, sind es vielleicht hundert.
00:47:19: Das wird sehr, sehr von den Kantonen ABG sein weil sie bestellen diesen lokalen System nicht wir.
00:47:26: Wir machen in Auftrag eine politische Instanz und diese politischen Instanz entscheidet, wie viel noch bleibt.
00:47:33: Und wir SBB sind hier wirklich in einer ausführenden Rolle.
00:47:36: Wir beraten und beobachten was kommt – wir sehen in den USA oder in China oder in Asien generell die Entwicklung – und die Mobilität wird sich verändern.
00:47:47: Es muss aber immer ein gutes System.
00:47:50: Kein Bahnhof zu machen ohne Alternative.
00:47:52: Aber
00:47:52: wenn Sie in die Zukunft schauen, dann sehen sie auch in der schweiz-kinesischen Verhältnisse Robotoxys oder Robobusse, der SBB und
00:48:02: sonst jemanden im
00:48:03: Kooperationspartner.
00:48:05: Das wird es geben!
00:48:06: Und das ist da auch gut so weil die Züge, die extrem oft Alten tendenziell kosten sehr viel Kapazität benötigen, damit Teuche ausbauen.
00:48:18: Und wenn wir es schaffen ein paar weniger oft zu Alten.
00:48:22: mit diesem System können wir mehr Züge auf die Bahn bringen
00:48:26: und der Verschleiß ist kleiner.
00:48:27: Der Verschlesst ist kleiner und es hilft uns auch damit ein gutes System zu machen.
00:48:33: aber das ist nicht für heute und auch nicht für morgen.
00:48:35: Es braucht noch seine Zeit.
00:48:36: Ich bin überzeugt dass kommt werden
00:48:38: dann künftig auch ausländische Bahngesellschaften wie Flickstrain Schweizer Bahnhöfe anfahren
00:48:44: kann sein.
00:48:45: Wir werden sehen, ob die EU-Kamenabkommen übernommen wird.
00:48:50: Und da werden wir sehen.
00:48:52: Heute haben wir X-Bahn-Gesellschaften.
00:48:54: Wir sind ein Land wo es sehr dicht ist.
00:48:57: Es hat über vierzig Bahnen Betreiber und die nutzen die Netze.
00:49:00: also auf der SBB-Netz, fahren BLS SOB, TPR von Krohn... Gut aber
00:49:05: das sind alle Schweizer oder?
00:49:06: Die Ausländer sind ja das rote Tuch für die Gewerkschaft.
00:49:09: Nein, nein, nein!
00:49:10: Doch doch!
00:49:11: Flickstrain ist doch der absolute... Ja,
00:49:13: das redet... hat man einfach über das.
00:49:15: Also die Frage ist einfach, wie ist man bereit diesen Takt, dass wir kennen in der Schweiz zu opfern für geschlossene Systeme?
00:49:25: Und da bin ich dagegen!
00:49:26: Ab dem Moment wo man sagt nein, wir bleiben mit diesem Taktsystem und nebenbei finden Lösungen das geschlOSSene System, weil Fliegs-Trainings ein geschlossenes System, da kein Problem.
00:49:37: Kein Problem, nein.
00:49:38: Also Flickstrain ist kein Problem für den SBB-Chef?
00:49:44: Ich bin aber nicht bereit zu sagen, ich verzichte zur Stoßzeiten an einen Bernd Zürich damit irgend so ein Zug der gestoßen ist fährt.
00:49:53: Da bin ich
00:49:53: dagegen.".
00:49:54: Okay das heißt sie sind offiziell nicht dagegen?
00:49:56: Aber faktisch schon weil das Netz hat dann einfach den Platz nicht!
00:49:59: Doch doch doch.
00:50:00: es gibt schon Trassen und es gibt Möglichkeiten.
00:50:02: Fliegsrenn könnte heute kommen.
00:50:06: Sie machen es nicht sagen und zuerst noch nicht das Rollmaterial.
00:50:10: Also Sie können absolut, die Märkte sind seit dem ersten Eisenbahnpaket.
00:50:15: Und der deutsche Zugfahrer darf dann auch bis nach Bern fahren?
00:50:19: Absolut!
00:50:20: Er muss einfach die Prüfungen in der Schweiz und das sind wir nicht der SWB, wo das definiert.
00:50:25: Diese Regeln sind da...
00:50:27: Okay, die lassen ihn dann einfach an der Prüfung permanent durchfahren.
00:50:30: Nein, nein, ihr nicht!
00:50:31: Nein,
00:50:31: sie nicht.
00:50:32: aber die, die die Prüfungen machen?
00:50:33: Nein, auch nicht!
00:50:36: Kleine Marktabschottung... Nein,
00:50:38: gar nicht!
00:50:39: Gut, da lassen wir das Thema und ich bin gespannt wann Flix Train in Zürich hält.
00:50:43: Ich meine bald wird sich ja um dass alles jemand anderes kümmern muss weil Sie gehen nächstes Jahr in Rente.
00:50:50: Ja stimmt Wie
00:50:51: hat sich dieser Job als Konzernchef verändert?
00:50:54: Ja, ich habe viel gelernt.
00:50:55: Darf ich viel lernen?
00:50:56: Das ist normal!
00:50:57: Die SBW ist so spannend dass eine komplexe Unternehmen ... Ich musste auch lernen die Flughöhe richtig... Ich musste ja auch lernen mit der Politik umzugehen.
00:51:07: Was heißt die Flughöhe richtig einschätzen?
00:51:08: Wenn man plötzlich thirty-five Tausend verantwortet das nicht ganz gleich wie wenn es ein Abteilungsleiter oder so, das muss man lernen.
00:51:17: Was war denn Ihre größte Flop, den Sie da gemacht haben?
00:51:19: Im Nachhinein oder wo Sie am meisten gelernt haben?
00:51:22: um das positiv zu formulieren.
00:51:28: Mit den Augen von heute hat man immer vergangenheit sieht man anders.
00:51:33: Und ich bin eher einer der vorwärtsgerichtet.
00:51:36: und auf was lernt man?
00:51:38: Wir lernen immer aus Krisen, das wir gehabt haben.
00:51:42: Ja so
00:51:42: genau wollte ich es jetzt nicht wissen.
00:51:43: gab's mal eine Anekdote wo sie sagen jetzt im Nachhinein war.
00:51:47: das habe ich damals wirklich falsch eingeschätzt und würde ja heute anders machen.
00:51:50: Ah
00:51:50: wir haben zum Beispiel die Strommangellage da für uns war es sehr oder den Gotthardereignis da würden wir sicher an das andeln.
00:51:59: Wir haben auch gemacht, wir haben auch die viel striktere Regel jetzt eingeführt für diese Güterwagen.
00:52:04: Da lernt man!
00:52:06: Da geht es um diesen Unfall, wo
00:52:08: ein Glitterwagen
00:52:08: entgleist ist.
00:52:09: Und die große Frage an was hat's gelegen?
00:52:12: Ja genau das war eine Situation, wo Rad und Bremse einfach nicht gut miteinander passen da durch Schieze entsteht und Risse im Bahnwagen und dieses Bahnrad ist gebrochen.
00:52:25: Wir haben jetzt gelernt wir kennen die Sache.
00:52:28: hätten wir gewusst damals hätten wir ganz anders gehandelt.
00:52:31: Ganz klar!
00:52:33: Sind sie dünnhäutige geworden?
00:52:35: Oder wird man dünnheutiger, wenn man zu lange so ein Management und dann so ein paar Desjavues erleben ist auch nicht schon wieder.
00:52:41: Nein nein nein umgekehrt!
00:52:44: Man kriegt einen dickeren Out weil man lernt dass jeder eine Meinung hat, jeder etwas anderes will... Und man muss das gelassen, das sage ich immer.
00:52:53: Welchen Plan haben Sie für die Rente?
00:52:55: Für mich, ich habe sehr viel Beschäftigung.
00:52:58: Ich hab ein Modellisenbahn der seit Jahren...
00:53:00: Okay nein!
00:53:01: Das ist Klische pur!
00:53:02: Kliche pur!
00:53:03: Nein, nein.
00:53:04: Ich werde auch etwas Zeit für mehr Sport haben und da freue ich mich dafür meine Familie.
00:53:10: Und ich werde sicher die anderen nicht mehr im Bahnbereich Aufgaben tun.
00:53:15: Sie werden nicht Berater der deutschen Bahn?
00:53:17: Nein.
00:53:19: Sie kriegen garantierte Anfragen
00:53:21: und mache ich sicher
00:53:22: nicht.
00:53:23: Aber Deutschland, also Deutschland wird sie mit Hand gusen ist ja fast schon Entwicklungshilfe
00:53:27: oder?
00:53:28: Ist einfach die Situation.
00:53:30: man muss sehr aufpassen als Schweizer es ist noch nicht uns das gleiche passiert Nicht genügen im Unterhalt des Netzes investieren.
00:53:38: Und in zwanzig Jahren merkt man es Und das ist die Realität.
00:53:42: Ich sage immer mit Bundesrat Röchlich aber einen guten Kontakt zu ihm, ich sag Albert in zwanzig Jahren wird man beurteilen ob wir zwei das Richtige gemacht
00:53:50: haben.
00:53:50: Und Sie glauben der deutsche Virus steckt schon in der SBB?
00:53:54: Wir wissen, wir investieren zu wenig im Unterhalt in den Schweiz heute.
00:53:58: und als SBB sagen es immer in der Politik mehr Mittel sind notwendig für das Unterhalt des Netzes.
00:54:07: Womit wir bei der allerletzten Frage angekommen sind, welchen Traum wollen Sie unbedingt noch verwirklichen?
00:54:14: Wir haben zwei, drei große Dossier die noch am Laufen sind.
00:54:17: Güterverkehr, endlich diese Reorg-Fertigaben in Torhons, das zweite ist Verkehr fünfundvierzig im Parlament durchbringen und das dritte ist Mehrheit.
00:54:27: Und Herr Dykro persönlich, welches Traum haben sie noch?
00:54:30: Ich freue mich einfach, etwas anderes nachher zu machen.
00:54:33: Etwas mehr Distanz und etwas mehr Zeit für die Familie.
00:54:37: Sie wollen nicht barfuß auf den Kilo?
00:54:41: Nein!
00:54:41: Nicht mehr so wahnsinnsgeschäft.
00:54:43: Hey Tyko, vielen Dank fürs Gespräch.
00:54:45: Merci
00:54:46: Und Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, bleibe ich für eine positive Bewertung dieses Podcasts auf ewig verbunden.
00:54:53: Als Anreiz schenke ich Ihnen ein Rabatt von dreißig Prozent auf einen Abo der NCZ am Sonntag.
00:54:58: Das Angebot finden Sie unter go.ncz.ch.
00:55:02: slash podcast Für alle die weiter denken um besser leben wollen.
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