Mobbing, Militär und Megawatt: Grünen-Chefin Lisa Mazzone über Bundesrat Rösti, Wettrüsten, Drohbriefe und FDP-Wurzeln
Shownotes
Sie verbringt ihre Ferien am liebsten am Walensee, hat einen italienischen Pass, wuchs als Tochter von Naturwissenschaftlern auf, studierte trotzdem Literatur und findet, dass die Reichen stärker zur Kasse gebeten und Waffenexporte gestoppt werden sollten. Die ehemalige Genfer Ständerätin Lisa Mazzone ist seit 2024 Präsidentin der Grünen Partei der Schweiz und zu Gast bei Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli. Mazzone erzählt, wie sie mit Hasskommentaren und stinkenden Botschaften in ihrem Briefkasten umgeht und weshalb sie überzeugt ist, dass Frauen in der Politik härter angegriffen werden als Männer. Mazzone wirft Bundesrat Albert Rösti Lobbypolitik vor, verteidigt ihre Forderung nach einem Ausstieg aus fossilen und nuklearen Energien und erklärt, warum sie trotz aller Widerstände am Ziel von hundert Prozent erneuerbarer Energie festhält. Balzli hält ihr entgegen, dass ihre Forderungen nach einem gratis Halbtax-Abo oder einem Staatssekretariat für Klimapolitik selbst im linken Lager auf Ablehnung stossen. Zum Thema Sicherheitspolitik erklärt Mazzone, warum sie die Aufrüstung der Schweizer Armee kritisch sieht, gleichzeitig aber die Ukraine unterstützt wissen will, und wieso sie in Rohstoffhandel und Diplomatie unterschätzte Hebel sieht. Persönlich wird es, wenn Mazzone vom frühen Tod ihrer Mutter erzählt, von ihrem verstorbenen Bruder und wie diese Erlebnisse sie nach eigener Aussage « stärker» gemacht haben. Zum Schluss verrät sie ihren grössten privaten Traum: möglichst viele Sprachen zu sprechen.
Gast: Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne Partei Schweiz Host: Beat Balzli Produktion: Tonya Rupp Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast
Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird präsentiert von Tferenbold Reisen, ihr Spezialist für Musikreisen der Extraklasse.
00:00:05: Eine männliche Kultur kriegt nicht nur die Männer!
00:00:10: Ja herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von NZZ Weekend im Podcast der NZZ am Sonntag.
00:00:15: Mein Name ist Bea Balzli und ich bin der Chefredaktor der NZ Zomtag.
00:00:20: Spätestens seit diesem Hitze-Sommer ist der Klimawandel zurück in den Schlagzeilen.
00:00:24: Wälder brennen, Berge bröckeln, Gletscher schmelzen und ausgerechnet im Wasserschloss Schweiz wird das Wasser knapp.
00:00:31: Der Verteilkampf ist programmiert und erstreit um die richtige Klimastrategie ebenfalls.
00:00:36: Die einen setzen auf technologische Innovationen- und marktwirtschaftliche Lenkungsabgaben, die anderen auf Wachstumskritik den ökologischen Umbau der Wirtschaft und eine neue grüne Welle.
00:00:46: Womit wir bei meinem heutigen Gast wären?
00:00:48: Sie macht gerne Ferien am Wallensee hält Umweltminister Albert Rösti für einen Totalausfall, besitzt einen italienischen Pass, wächst in einem Haushalt von Naturwissenschaftlern auf, studiert trotzdem Literatur, will die Reichen zur Kasse bitten und Waffenexporte sofort stoppen.
00:01:04: Die ehemalige Genverstände-Rätin Lisa Mazzone ist seit dem Jahr zwanzig Präsidentin der Grünen Partei der Schweiz – schön dass Sie heute bei mir
00:01:14: sind!
00:01:15: Frau Mazzone, bevor wir in die Schweizer Politik eintauchen und Sie mir am Ende dieses Podcasts Ihren größten Traum verraten muss ich mal etwas ganz Persönliches fragen.
00:01:23: Neue Dings begleiten sich Journalisten beim Sommerurlaub mit der Familie in ihrem Ferienhaus am Wallensee?
00:01:30: Haben sie das freiwillig gemacht oder wurden sie von ihren Medienberatern dazu gezwungen?
00:01:35: Nein ist glaube es geht auch da auch zu Politischer Arbeit, dass man auch diesen Teil des Menschen zeigt.
00:01:42: Es ist eine Realität wie man in der Schweiz bewegt und wo.
00:01:50: Was wichtig ist auch in den Werten der Person?
00:01:53: Und ich glaube das ist auch das Ziel.
00:01:55: Ich wurde nicht gezwungen.
00:01:56: Wie haben Sie denn das Ihren zwei kleinen Kindern erklärt, dass da plötzlich irgendwelche Onkels des Ferienhauses laufen?
00:02:02: Ja, der Herr erzählt, dass Sie sehr gerne Häftli lesen und vielleicht kennen sie auch selber in einem Häftlis ein.
00:02:10: Und dann fand er sich das sehr schnell langweilig.
00:02:12: Dann hat es nicht so lange gedauert!
00:02:15: Okay, also Sie haben ein bisschen den Klammerfaktor versucht zu spielen bei Ihren Kindern aber dafür waren sie noch drum... ...und Ihr Mann war genervt?
00:02:22: Nein, nein.
00:02:23: Gut er ist ja Profi oder Kommunikationschef von der Bundesrätin Elisabeth Baumschneider.
00:02:28: dann weiß natürlich was Sache ist.
00:02:30: Homestories sind also den Preis der Prominenz?
00:02:33: Ich bin seit fünfzehn Jahren wahrscheinlich in der Romandie sehr aktiv in der Politik.
00:02:39: Ich war bei ihren ganz viele Sendungen, Radio-Sendungen auch über mehr privaten Sachen.
00:02:47: Und in der Deutschweite bin ich vor allem in der Arena und es ist wichtig, ich glaube die Argumente können wir dort sehr gut bringen.
00:02:55: aber ich bin nicht nur eine Dematerin oder ich bin auch nicht nur sehr gerne am Streiten sondern auch etwas bewegt mich.
00:03:06: Ich meine mir so etwas ganz Persönliches.
00:03:08: Ah
00:03:08: okay Sie wollten sagen dass sie auch nett sein können?
00:03:11: Oder sanft.
00:03:15: Sind Sie gerne prominent?
00:03:18: Nein, ich beschwerde mich überhaupt nicht.
00:03:20: Aber es ist nicht immer einfacher damit umzugeben.
00:03:23: Zum Beispiel wenn man mit Kindern auf der Strasse ist und sie immer an einem schönen Kerb ist und muss reagieren.
00:03:31: Gleichzeitig kennt man
00:03:33: alle... Guck mal die Motivationen.
00:03:35: hat ihre Kinder nicht im Griff?
00:03:36: So in dem Stil?
00:03:38: Z.B.,
00:03:39: auch keine Szene im Bus.
00:03:41: Ich kann mir vorstellen das ist sehr unangenehm.
00:03:43: aber wer in die Politik geht sucht ja die Bühne.
00:03:45: oder Sie haben in ganz jungen Jahren schon bei einem Jugendparlament mitgemacht, wurden als jüngste Frau im Nationalrat gewählt.
00:03:52: Woher kommt der Drang bei ihnen sich zu exponieren?
00:03:57: Für die Sache vor allem bin ich in einer sehr grünen Familie aufgewachsen mit sehr verankerten Werten und dann merke man dass man voll an die Wand geht, dass man zum Beispiel den Klimawandel oder die Klimakrise nach beschleunigt, statt etwas dagegen zu unternehmen.
00:04:19: Und die Ungleichheit und Ungerechtigkeiten.
00:04:22: Das bewegt eine oder das hat mich bewegt auf jeden Fall und ich wollte mich engagieren und Teil davon sein und nicht noch
00:04:28: beobachten.".
00:04:29: Also der Furor hat sich auf die Bühne getrieben?
00:04:31: Ich meine, ich bringe es ein total altes Klischee!
00:04:33: Meine Elternhaus kann ja eigentlich nicht schuld gewesen sein dass sie auf die bühne gehen.
00:04:38: Das stelle ich mir ziemlich introvertiert vor.
00:04:40: Beide Elternteile haben Biochemie studiert.
00:04:43: Die Großeltern waren physisch am Genverforschungszentrum CERN.
00:04:47: Da kommt mir eher mein alter Physikprofessor in den Sinn an der Uni, oder bin ich jetzt völlig das Opfer eines Klischees?
00:04:53: Nein sie sind schon richtig
00:04:55: aber... Ich habe es gedacht!
00:04:58: Aber meine Großeltern im CERM Meine Großmutter war die erste Frau, die vom CERN angestellt wurde.
00:05:09: Aus Italien sind Sie gekommen damals?
00:05:10: Genau um zu forschen und sie hat ich glaube auch etwas Steile mit ihr.
00:05:16: Sie hat sehr lange gekämpft für ihre Forschung und auch für ihre Ergebnisse.
00:05:22: Sie hatte bis zur Närderpensionierung immer wieder Artikel geschrieben darüber wie es immer noch stimmt was sie gefunden hat auch ihre Arbeit verteidigt hat.
00:05:36: Also Sie haben das Kämpfer gehen von Ihrer Großmutter, ich meine sie haben Literatur statt Naturwissenschaften studiert sind in die Politik gegangen jetzt können Sie es ja zugeben weil sie einfach in den Kerndisziplinen ihre Eltern schlechte Noten hatten.
00:05:48: Mathematik für sie Chemie war der Graus für sie
00:05:51: oder?
00:05:51: Nein nein nein!
00:05:52: Nein, ist war gut!
00:05:53: Sie waren gut!
00:05:56: Es waren nicht immer meine Priorität aber es war gut.
00:05:58: und
00:05:58: warum dann Literatur?
00:06:00: Weil es die Leidenschaft ist.
00:06:03: Es ist einfach eine Welt der Möglichkeiten, die Imagination und also die Fantasie, dass man sich etwas vorstellen kann und auch das so gut schreiben kann.
00:06:17: Ja, das hat mich... mich total fasziniert.
00:06:20: Und ich habe auch Lateine studiert, aber über Furore gesprochen vorher.
00:06:23: Ich hatte nicht Furoren genutzt, das war viel zuviel!
00:06:26: Also ich habe mich immer noch im Griff.
00:06:28: Sie an sich nach dem Griff?
00:06:29: Okay, auf jeden Fall.
00:06:30: Auf jeden Fall!
00:06:31: Ich bin der Nicht-Lateiner und gebe es zu.
00:06:33: Ich hab nur ein Wirtschaftsmatura gemacht.
00:06:36: Aber dann würden sie nicht sagen dass sie sich mit dieser Karriere die sie hier eingeschlagen haben richtig abgegrenzt haben gegenüber ihren Eltern?
00:06:44: Nein, das würde ich nicht sagen.
00:06:45: Meine Großmutter hat immer gesagt zum Beispiel, dass in der Physik geht es auch darum zu denken was man nicht wirklich greifen kann oder was man muss sich da auch vorstellen und es war immer noch eine Diskussion.
00:06:59: Warum ist sie gläubig?
00:07:01: Obwohl sie eine Wissenschaftlerin ist und das war für mich immer eine Frage und sie hat mir das gesagt weil genau wenn man Physik studiert weiß man, dass man nicht alles versteht.
00:07:12: Bei der Literatur kann man auch darüber schreiben worüber man nicht versteht.
00:07:16: Das stimmt, das hat mir mein Physiklehrer auch mal beigebracht.
00:07:19: Er hat immer einmal im Jahr sogenannte Geisterstunde dann wurde über Phänomene doziert die er und wir auch nicht begriffen haben aber es war super spannend.
00:07:29: Wie gesagt Sie haben sich für die Politik entschieden.
00:07:31: wurde Ihnen dass da sein als öffentliche Person auch schon Mal zu viel?
00:07:35: Wo sie dachten jetzt reicht's?
00:07:37: Ja ja, immer wieder.
00:07:38: Immer wieder?
00:07:38: Ja, sicher!
00:07:40: Oder ich denke immer wieder, oh la la... Was ist denn los?
00:07:44: Aber dann denke ich auch... Weil die
00:07:46: Umgangsformen der Leute oder die Sitten völlig verrohen?
00:07:49: Nein mehr weil ich trotz dem Schüchtern bin.
00:07:54: Sie sind schüchter?
00:07:55: Sie sind hier in einem Podcast?
00:07:57: Ja
00:07:57: nein genau.
00:07:58: Es ist vielleicht nicht das richtige Begriff aber es ist auch eine Herausforderung diese diesen Teil der Arbeit zu machen, gleichzeitig mache ich das sehr gerne für die Sache.
00:08:10: Ich finde auch dass man die Wirkung sieht und dass sie spannen.
00:08:13: Man kann auch etwas beeinflussen.
00:08:15: Ich glaube beim Sprechen, Schreiben kann man vieles beeinflussend.
00:08:20: Aber die Sitten verrohen nicht im öffentlichen Umgang?
00:08:23: Also werden Sie angegriffen?
00:08:27: Nicht?
00:08:28: Nein, es ist immer sehr nett.
00:08:30: Ich glaube für alle Politikerinnen und so bekommt man oft Hassmails oder Hasskommentare.
00:08:36: Ja immer das meine ich!
00:08:36: Das klingt gut,
00:08:37: oder?!
00:08:38: Aber auf der Straße sind die Leute immer sehr höflich, sehr nett.
00:08:41: sie freuen sich mit mir, mit anderen zu sprechen.
00:08:45: Ich habe im Sommer ganz viele Unterschriften gesammelt auch Überall in der Deutsch-Schweiz und wer auch überrascht, wie freundlich es ist.
00:08:55: Und positiv überall.
00:08:56: Das
00:08:56: klingt ja nach einem Demokratie.
00:08:58: Richtig Demokratieparadies!
00:09:00: Also Sie würden auch nicht sagen dass es für Frauen Schwieriges in der Politik das ist teilweise härtere Angriffe abbekommen?
00:09:07: Doch.
00:09:07: Das dann schon, oder?
00:09:08: Das
00:09:08: schon auf jeden Fall.
00:09:10: Ja, das merkt man auch auf Internet vor allem glaube ich aber auch in dem Umgang zwischen Politikerinnen.
00:09:20: Es ist immer das gleiche System.
00:09:22: Man wird Staat über Argumente zu sprechen, bezweifelt man ob man kompetent ist oder nicht und das muss man immer wieder beweisen.
00:09:32: Und dass es bei Frauen schlimmer aus beiden Männern meint?
00:09:35: Ganz deutlich!
00:09:36: Was war der krasseste Angriff den Sie so bislang erlebt haben?
00:09:41: Es gibt so
00:09:42: viele, sie wissen es gar
00:09:43: nicht mehr.
00:09:43: Nein das ist wirklich hässlich.
00:09:44: aber ich hatte etwas im Briefkasten sehr hässlig und das hat mich total verunsichert weil man denkt ja man ist zu mir gekommen und dass ist eine Grenze wenn man wenn man etwas bekommt auf Internet ist das ist das auch internet?
00:09:58: Das ist
00:09:58: eine Distanz.
00:09:59: oder der Briefkast ist fast schon ein Einbruch in die eigene Privatsphäre.
00:10:03: um was genau war es?
00:10:05: Es ist sehr hässlich, ich weiß auch nicht wie man das sagt auf Deutsch.
00:10:09: Aber so ein dreckiges Ding...
00:10:13: Ein dreckigeres Ding?
00:10:16: Okay wir belassen es dabei!
00:10:17: Einen dreckigen Stinkendes Ding im Briefkasten von Ihnen, das klingt extrem.
00:10:24: Ich meine Bundesrätin Karin Kellesutter hat kürzlich eine Strafe und sei geeignet weil ein KI-Chatbot von X sie beschimpft hat.
00:10:32: haben Sie sich soweit was auch schon mal überlegt?
00:10:35: Ich habe mir das schon überlegt und dann hatte ich nie den Eindruck, dass ich es brauche.
00:10:44: Findest
00:10:44: du dir jetzt richtig, dass sie das gemacht hat?
00:10:47: Ja auf jeden Fall!
00:10:47: Sie wurde ja ein bisschen kritisiert
00:10:49: dafür...
00:10:50: Nein nein,
00:10:51: ich finde das absolut richtig und wichtig auch zu zeigen und auch den anderen.
00:10:56: Sie ist auch Rollmodell wichtig zu zeigen, ja es ist nicht erlaubt.
00:11:02: Man kann das nicht... man darf das nicht machen lassen und man reagiert.
00:11:07: Es ist einfach immer eine Frage von... es ist eine Abwägung, es ist die Frage von Zeit, von Ressourcen, wer macht diese Beschwerde etc.
00:11:14: Und dort finde ich schon nicht nur für mich, vor allem nicht für alle anderen Frauen dass man dort ein bisschen Unterstützung bringen muss weil man fühlt sich sehr alleine.
00:11:27: Was glauben Sie, woher kommt dieser Hass?
00:11:31: Gegenüber den Frauen.
00:11:33: Ich meine grundsätzlich nimmt es zu oder bei den Frauen muss man glaube ich konstatieren da ist es teilweise noch extremer.
00:11:40: was haben sie gefühlt?
00:11:41: was ist der Grund für diese intensität
00:11:43: also schon dieses grenzloses maskulinismus dass das von Personen wie Trump noch, wie banalisiert wird.
00:11:55: Und das ist extrem gefährlich weil es ist immer die Frage Ist es möglich dass eine Person das macht?
00:12:03: aber dann macht sie es oder nicht?
00:12:05: und ob sie es macht dann hängt auch davon ab.
00:12:09: Man darüber diskutiert in der Gesellschaft an diesem Moment.
00:12:13: Es gibt einen Continuum, es gibt wirklich so von der Gewalt dass die Frauen immer noch weniger Lohn bekommen.
00:12:21: das es immer noch Lohnungleichheiten gibt ist auch wie eine Projektion die man macht bei den Frauen.
00:12:29: sie sind weniger wert und so prägt es auch die Gesellschaft.
00:12:32: deswegen kann man nur dagegen kämpfen mit Echte Gleichstellung.
00:12:38: Also sind das Ganze eigentlich ein Grund im musoginen Verhalten der Männer, aber viel hat ja auch mit der Polarisierung in der politischen Diskussion zu tun oder?
00:12:48: Das gibt ja auch unheimlich viele Energie.
00:12:50: eine Nationalrätin sagt ihr mir kürzlich dass zum Beispiel einen differenzierter Social-Media Post ein paar hundert Likes bringen und zugespitzt dagegen mindestens ein paar tausend und danach sei es dann noch schwieriger sich im Parlament so einigen.
00:13:04: Hat sie
00:13:04: recht?!
00:13:06: Die Algorithmen sind sehr kompliziert.
00:13:09: Es hängt nicht nur davon ab, ob es polarisiert ist oder nicht.
00:13:13: Glauben
00:13:13: Sie nicht!
00:13:14: Nein, nein.
00:13:17: Es ist auch nicht so gut für die Politik grundsätzlich.
00:13:21: Diese Algorithmen sind nicht dafür gemacht und es stellt wirklich demokratischen Fragen wie diese Plattformen funktionieren was sie pushen, was sie erlauben Hassreden aber auch Rassismus oder so wirklich problematische Aussagen.
00:13:36: Und dort finde ich die Politik hat eine Aufgabe.
00:13:39: Was denn die Mehrheit angeht?
00:13:42: Dort finde ich einfach, es ist eine Frage von Kräfteverrechnisse.
00:13:48: Wo ist die Mehrheit?
00:13:50: Wie spürt die Mehrkeit in Minderheits- oder bei gewissen Themen wie Klimaeritzung?
00:13:55: Wir werden darüber sprechen... Hat die Mehrheiten Eindruck sie muss etwas machen weil es einen Druck gibt voraus?
00:14:04: und ich muss noch sagen in den letzten drei Jahren hat sich der Eindruck man darf sich Keine Sorge machen.
00:14:13: Alles unter den Teppischen, das ist alles in Ordnung.
00:14:16: Zum
00:14:16: Teppich komme ich noch.
00:14:18: Ich muss nochmal zurück zu dieser Polarisierung und zur Differenziertheit der Aussagen im politischen Raum.
00:14:23: Wie differenziert sind denn Ihre persönlichen Äußerungen?
00:14:26: Würden Sie sagen sie äußern sich differenzieren?
00:14:29: Ja auf jeden Fall!
00:14:31: Haben Sie Ihr Instagram-Account schon mal angeguckt in den letzten Wochen?
00:14:35: Ich habe es angegückt.
00:14:43: Auf Instagram erzählen sie von fünfzig Grad in Genf, in zwanzig Jahren.
00:14:47: also das klingt nicht gerade sehr differenziert.
00:14:50: Es ist eine Aussage von einem Professor aus der Uni Losan.
00:14:54: Das kommt nicht von mir!
00:14:55: Das kommt nicht von Ihnen gut.
00:14:56: Aber es ist sehr plakativ verkauft.
00:14:58: Ja, es ist leider auch die Wissenschaft hat oft rest wie Herr Rösti, die so einen Sommer gemerkt hat.
00:15:05: Genau zum Herrn Röstich kommen wir auch da.
00:15:06: bei dem haben Sie jetzt auch nicht die Weltmeisterschaft in Differenziertheit gewonnen.
00:15:11: sie nennen ihn nicht fähig oder nicht bereit.
00:15:15: Trumps Methoden hätten keinen Platz in der Schweiz.
00:15:18: das klingt ja eher nach Zweihänder und nicht nach Florettor.
00:15:22: Nein.
00:15:22: aber Also was wir gerade erfahren haben, ist schon schwerwiegend.
00:15:26: Ich weiß dass man in der Deutschland sehr gerne Armonie pflegt aber das Begriffe die ein wissenschaftlich bewiesen Phänomen gestrichen werden müssen aus offiziellen Dokumenten wie Klimawandel oder Biodiversität
00:15:45: Das hat eine Sonntagszeitung geschrieben, das Departement hat es dann dementiert.
00:15:50: also man weiss nicht so richtig die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte, ich meine sie haben gesagt er sei nicht fähig oder nicht breit.
00:15:57: Das ist ja ein knallharte Vorwurf!
00:16:01: Er kommt wirklich mit diesem Rucksack von den Lobbyisten.
00:16:04: Er war das auch für die fossilen Energien, für die Atomlobby und für die Autolobby.
00:16:14: Und man muss nur einverschauen was passiert?
00:16:19: Es gibt diese Begriffe.
00:16:20: Das haben wir genau diskutiert.
00:16:23: sie sagen es stimmt nicht.
00:16:24: offenbar Ich habe nicht
00:16:26: gesagt, dass es nicht stimmt.
00:16:27: Ich habe nur gesagt, das Departement, das dementiert und oft ist dann die Wahrheit in der Mitte aber...
00:16:32: Genau, es gibt offenbar Quellen und sogar die das öffentlich bestätigen.
00:16:38: Aber es ist nicht nur das.
00:16:40: Wir haben zum Beispiel eine Autobahnabstimmung gewonnen gegen Mega-Autobahnen in der Schweiz.
00:16:48: Und Herr Rösti kommt mit teilweise die selben Projekte.
00:16:53: gerade noch im Sommer oder vor dem Sommer.
00:16:55: hat er noch dieses Geschenk gemacht für die Autoimportörer, die besonders klimaschädlichen Autos importieren.
00:17:02: Also es ist wirklich eine Reihe von Politik, politischen Entscheidungen die einfach gegen die Interessen der Schweiz gehen.
00:17:13: und für mich ist schon die Frage nach einem solchen Sommer wo liegt die Verantwortung?
00:17:19: Beschäftigt das jemand im Bundesrat, dass wir voll in diese Richtung gehen und es ist eine große Gefahr für unser Land.
00:17:28: Sie haben das sogar hinter Rennsatz heute gezeigt mit ganz vielen Zahlen auch.
00:17:33: Das hat Konsequenz für die Wirtschaft, das hat Kensequenzen für die Natur, für die Ernährung, für Menschen.
00:17:40: Sie haben sogar verlangt, Rüsti soll das Uweck-Departement gleich abgeben.
00:17:45: Meinen mit dem radikalen Vorschlag sind sie krachend gescheitert.
00:17:47: oder selbst GLP und SP halten das für völlig überzogen?
00:17:52: Aus der Sicht gewisse Politik beobachter sieht es ein bisschen verzweifelt aus.
00:17:56: oder dass sich das schlechte Waldresultat die Grünen von im kommenden Jahr einfach mit den verbalen Brechstange steigen wollen.
00:18:05: Es gibt eine Krise.
00:18:06: Wir haben in einer Krise erlebt, das muss man sich einigen.
00:18:11: Es war extrem...
00:18:13: Aber es würde ja selbst herröschen die nicht dementieren?
00:18:15: Ja genau hat das gesagt vor allem für die Landwirtschaft hat er gesagt.
00:18:19: aber es gab auch zum Beispiel Hitze Tote oder sterbende Fische oder auch für die Schiffwärts auf dem Rhein war es ein großes Problem.
00:18:27: also es ist eine Krisi die mehrere Bereiche berührt und unser Land fragilisiert oder fragil macht.
00:18:35: Und nach einer solchen Krise sollte man dann Konsequenzen ziehen, das ist was zum Beispiel Bundesrätin Doris Leutard gemacht hatte nach der Fukushima Katastrophe.
00:18:48: Sie hat gesagt ja haben wir gesehen es ist etwas passiert Und wir werden unsere Politik jetzt anpassen, weil wir verstanden haben was
00:18:57: passiert.
00:18:58: Sie hat das Gleiche gemacht wie die Deutschen und in Deutschland ist der CO²-Aberstoß eigentlich eher hoch, wenn man aus dem Raukawai ausgestiegen ist.
00:19:04: Das war nicht unbedingt so schlau,
00:19:06: oder?
00:19:08: Ja aber in Deutschland gibt es ganz viel mehr Produktion von erneuerbaren Energien, weil sie seit Längerem darauf gesetzt haben... gehen viel schneller als schon vor ein paar Jahren.
00:19:21: Wir erleben auch diesen Boom, aber ganz genau weil Herr Rösti und dort muss man wieder über Lobbypolitik sprechen, dort die Fördermittel oder die Unterstützung für die Solaranlagen das stellt er auch infrage.
00:19:35: also es ist wirklich die ganze Politik.
00:19:37: schauen Sie wir hatten einen Spar Paket, ein großes Sparprogramm und wo genau es gezielt gespart wurde, genau in der Klima- und Umweltpolitik.
00:19:48: Und das macht das Land eigentlich vulnerabler!
00:19:51: Wir sind schon sehr vulnerabel, wir sind so in Europa extrem vulnerabel.
00:19:56: Europa selbst ist sehr vulnerabil.
00:19:59: Wir haben Berge, wir haben das gesehen bei Blattens, was es bedeutet.
00:20:02: Wir sind extrem exponiert?
00:20:04: Extrem exponiert, deswegen muss man alles unternehmen sicher auf der internationalen Bühne, aber auch ... Selber?
00:20:11: Man ist einfach nicht glaubwürdig, wenn man selber die Hausaufgaben nicht macht.
00:20:15: Aber
00:20:15: wir haben ja vorhin von der differenzierten politischen Diskussion gesprochen.
00:20:18: Ich meine sie sagen Trumpische Methoden von Rösti also rechten Populismus.
00:20:23: Sie setzen ja dem ein bisschen Grünpopulismus entgegen.
00:20:26: Ein gratis Halbtags-Abo für alle das klingt so ein bisschen nach Freibier für alle.
00:20:30: und die Forderung nach einem Staatssekretariat für Klimapolitik sorgt auch nur für Kopfschütteln.
00:20:35: Gratis ÖV bringt keine Umstiegseffekte.
00:20:37: Der Staatsekretariat doppelt in den Strukturen.
00:20:40: Beides kostet einfach zu viel Geld, lautet die fast einhellige Meinung!
00:20:45: Also sind Sie doch ein bisschen verzweifelt
00:20:47: und
00:20:47: unheimlich Stimmungsholen für das nächste Jahr?
00:20:50: Ich finde es sehr lustig zu sagen, dass ein Staatssekretariat für Klimaschutz das undifferenziert ist.
00:20:56: Das scheint mir eine sehr institutionelle Forderung.
00:20:59: Nicht undifferenzieht!
00:21:00: Aber es doppelt bestehende Strukturen gibt's ja schon.
00:21:03: Es gibt
00:21:03: einen Umweltbundesamt...
00:21:05: Ja genau aber man kann das umwandeln in einem Staatssekratariat.
00:21:08: Die Idee ist nicht, eine neue Struktur danebenzumachen.
00:21:11: Also was sie schon haben benennen wir einfach um?
00:21:14: Wir verändern das, indem man Klima wirklich als Priorität setzt und dann wirklich konsequent und kohärent handelt.
00:21:23: Und nicht gleichzeitig so ein Teil davon will Autobahnen bauen.
00:21:30: Ein anderer Teil sagt ja wir schaffen es mit den Klimazielen nicht überraschend.
00:21:36: Das ist ein Teil und der andere Teil ist auch die ganze Frage von der internationalen Bühne Wie schafft man es auch auf internationalen Ebene noch mehr Schub zu geben?
00:21:51: Wir haben ganz viel von den Inselstaaten gehört, weil sie sich bedroht fühlen.
00:21:57: Sie haben eine ganze Klimadiplomatie auf den Fuß oder so gebracht und jetzt sind wir in dieser... in dieser Situation und wir müssen handeln.
00:22:08: Aber ich fasse jetzt mal zusammen, also Sie wollten Rösti das Uweck wegnehmen, dass wir sonst niemanden, Sie wollen gratis ÖV, also gratis Halbtagsabfall.
00:22:16: alles will auch niemand.
00:22:17: und da steckt das Staatssekretariat für Klimapolitik will auch keiner.
00:22:22: Verrechnen sie sich mit Ihren Forderungen weil Sie zu weit weg sind vom Bundeshaus?
00:22:26: Meinen Sie es sind zwar Parteipräsidentinnen sitzen aber seit dem Jahr zwanzig nicht mehr im Parlament respektivem Ständerat.
00:22:32: Also es ist auch manchmal interessant die Bevölkerung zuzuhören.
00:22:36: Sie sitzt da auch nicht im Bundeshaus, aber sie hat eine Stimme.
00:22:40: Und gerade nach dieser Forderung hatte ich so viele Mails wie noch nie.
00:22:47: eigentlich weil viele sehen das.
00:22:51: es geht bei Herr Rösti nicht nur um diese Lobbypolitik Es geht auch um die Methoden immer wieder den Verordnungsweg zu benutzen, um eigentlich eine erste demokratische Debatte zu verhindern.
00:23:07: Und das spüren langsam die Leute.
00:23:10: Ich kann ihnen wirklich bestätigen ich hatte ganz viele Rückmeldungen und zwar positiv.
00:23:15: Und noch kurz zum Halbtagsführer.
00:23:17: alle und vielleicht noch wichtig es sind immer Forderungen mit meiner Partei abgesprochen sind, das heißt auch mit der Fraktion ja im Bundeshaus ist.
00:23:27: Ich bin auch selber regelmäßig im Bundeshaushalt.
00:23:30: Aber halbtag für alle es ist nur so im Moment hat man wie ein Mitglieder doch Karte um in den Zug einzusteigen.
00:23:39: Entweder hat man Halbtags und dann ist das noch mahrbar, schmeinepreislich oder man hat dann halbtak nich nichts.
00:23:49: viel zu teuer in den Zug einzusteigen.
00:23:52: Und das ist ein Problem, vor allem für die Leute, die einen Auto besitzen und die vielleicht nicht regelmäßig den Zug nehmen oder die vielleicht beginnen sollten oder würden.
00:24:01: aber es ist viel zu Teuer.
00:24:03: Aber Sie wissen doch der Umstiegseffekt ist gleich null?
00:24:05: Nein,
00:24:06: das stimmt
00:24:06: nicht!
00:24:06: Im Mausland gab's unzählige Experimente.
00:24:08: wie war das letzte, dass alles wieder abgeschafft hat weil es kaum Umstiegeffekte
00:24:12: gab.
00:24:13: Also es ist etwas anders, über Preis überhaupt zu sprechen oder gerade so V. Das Halbtags bleibt immer noch etwas zu bezahlen muss man sagen.
00:24:22: aber das stimmt.
00:24:24: also in den Faktoren die es wichtig machen dass man in den Zug einsteigen oder nicht gibt es einfach ist es zuverlässig gibt es genügend Züge So geht man auf den Perron und es kommt in einer gewissen Zeit einen Zug oder nicht.
00:24:43: Ist das bequem, angenehm?
00:24:46: Oder wie teuer es ist?
00:24:50: Und es spielt eine Rolle!
00:24:52: Die Züge in der Schweiz sind extrem teuer vor allem wenn man sehr ... selten den Zug nimmt.
00:24:59: Ich muss noch mal zurück zu dem, was Sie gesagt haben.
00:25:01: Sie seien ja ab und zu im Bundeshaus.
00:25:03: Ja sie sind ein bisschen da aber nicht dabei.
00:25:07: Wenn Sie ganz ehrlich sind wie stört es, dass Sie nicht im Parlament sitzen für Ihre tägliche Arbeit?
00:25:12: Nein, für meine Arbeit ist das kein Problem weil ich in sehr engen Austausch bin mit den Parlamentarierinnen der Grünen und das ist entscheidend.
00:25:22: Für welchen Rat werden Sie?
00:25:27: Alles ist noch in Diskussion ab und wie, wo und wofür.
00:25:31: Nationalrat
00:25:32: oder Ständerat?
00:25:33: Das ist noch nicht entschieden.
00:25:35: Keine Tendenz!
00:25:39: Also keine Antwort ist auch eine Antwort.
00:25:41: Ich meine für ein besseres Abschneiden bei den Wahlen im Jahr twenty-seven brauchen sie auch dringend so was wie eine neue grüne Welle.
00:25:47: das wäre ideal.
00:25:48: und der Hitze Sommer bestätigt sich in ihren Warnungen muss ganz klar sagen, Sie haben es immer gesagt Und immer mehr Leuten dämmert das so ein bisschen in diesem Sommer.
00:25:57: Huch, ist vielleicht doch nicht alles so problemlos!
00:26:00: Darum hoffen sie ja jetzt auch auf einen Comeback von Friday for Future wie im Jahr zweiundachzehn.
00:26:05: Sie und andere Organisationen wollen die Jugend neu mobilisieren unter anderem mit Klimademos Ende September.
00:26:12: Funktioniert es denn schon?
00:26:14: Merkt man das?
00:26:15: Eine
00:26:15: Mobilisierung?!
00:26:17: Sie haben sich schon diese Umfrage gesehen über diesen Hitzesommer und man sieht, dass es eine klare Mehrheit gibt für mehr Klimaschutzmaßnahmen.
00:26:25: Das heißt die Bevölkerung erwartet nicht nur Symptomebekämpfung sondern auch wirklich an der Quelle handeln.
00:26:31: Aber umfragen ist das eine auf die Straße gehen ist was anderes.
00:26:36: Es ist immer so, wenn die Umfragen so deutlich sind dann gibt es einen Teil.
00:26:41: Schlussendlich sind das nur ein Teil davon und ein kleiner Teil, die wirklich auf die Straße gehen.
00:26:47: aber ja ich glaube schon dass diese Sorge, die so breit verteilt ist in der Bevölkerung, dazu führt man auch etwas erwartet von der Politik, das sieht man in der Umfrage und dass die Leute, die besonders betroffen sind dann sich auch mobilisieren.
00:27:09: Wir sehen Sie gleich zurück!
00:27:14: Erleben sie mit Ferenboldreisen die schönsten Städte- und Konzerthäuser mit Weltklasseakustik?
00:27:19: Wir bringen sie bequem an die besten Adressen – In Die Elbphilharmonie in Hamburg, in die Skala di Milano oder Semper Opa in Dresden Denn hier entfallen sich große Komposition am eindrücklichsten Gänsehortmomente inklusive.
00:27:44: Wenn man Politologen und auch ehemalige Aktivisten fragt, dann wetten die dagegen.
00:27:48: Das Neue von damals, von dieser Welle, das sei ein bisschen der Ernüchterung gewichen eine Graswurzelbewegung seien es nicht mehr.
00:27:57: Haben die recht?
00:27:58: Man schwimmt nie im gleichen Fluss, hat ein griechischer Philosoph gesagt.
00:28:05: Es ist immer anders.
00:28:06: Es gibt keine Wiederholung der Geschichte oder nicht genau die gleiche Wiederholungen.
00:28:11: und ich glaube nach der Grünenwelle haben sich auch viele Menschen politisiert sind viele zu uns gekommen haben diesen Weg um zu versuchen wirklich die Lösungen in die Politik zu bringen.
00:28:25: Es wird nicht das gleiche sein, man sieht dass es vielleicht mehr Organisationen
00:28:29: sind.
00:28:29: Das kommt ja auch mehr von oben als von unten?
00:28:32: Ja und nein!
00:28:33: Es stimmt vielleicht die Dynamik oder der Impulse aber dann gibt es viele Menschen die wirklich von ihrem Ort sprechen zum Beispiel ältere Menschen zum Beispiel Leute in der Landwirtschaft im Personal in der Pflege.
00:28:47: belastet wurden im Sommer.
00:28:50: Oder man kann ganz konkret sagen, die Leute, die auf der Strasse Bauarbeit machen, wofür es immer noch keine gute Lösung gibt?
00:28:59: Die einen reden von Ernüchterung und die anderen unter anderem aus.
00:29:02: Sie sagen auch ein weiter Faktor seit der Ukraine Krieg, da hätte den Fokus ein bisschen von der Klimapolitik weggenommen.
00:29:10: Bürgerliche Männer würden sie jetzt nur um Aufrüstung kümmern, haben Sie glaube ich gesagt.
00:29:15: Ist das wirklich ein entscheidender?
00:29:17: Der Ukrainekrieg hat Ihnen so ein bisschen die Politagenda vermasselt?
00:29:23: Man hat das ganz deutlich gesehen sogar im Fernsehen, im Radio wer auftritt und wer nicht mehr auftritzt oder wer ist im Fokus.
00:29:33: Das war der Rückkehr des Uniforms, das war der Rückkehr einer gewissen Art von... Gefahrverständnis oder Risikenverständnis sehr fest auf die Armee.
00:29:47: und ganz konkret seitdem gibt es einen Streit um das Geld.
00:29:52: Und das Geld wird von Klimapolitik weggenommen, von internationaler Zusammenarbeit weggenohmen, um alles in die Militär oder in die Arme fließen zu lassen.
00:30:04: Das hat konkrete Konsequenzen.
00:30:07: also so die Sicherheit ist der vielfältig und man ignoriert ganz viele Seiten, das ist
00:30:15: weit.
00:30:16: Ich meine... Die Ernüsterung haben wir gesagt.
00:30:18: Sie haben gesagt, der Krieg hat auch den Fokus weggenommen von einer Klimapolitik.
00:30:23: aber wenn ich mir die Klimabewegung angucke das verhaltene Klima wegen letzten Jahren dann ist ja das auch ein Faktor.
00:30:29: oder sie haben sich teilweise massiv radikalisiert oder wurden zu einer antikapitalistischen Bewegung, Klimakampf statt Klassenkampf.
00:30:37: plötzlich tauchten sie auf allen möglichen Anti-Israel Demonstrationen auf inklusive Greta Thunberg.
00:30:44: damit wurde die politische Mitte Das hat ja auch ihre Partei geschadet.
00:30:50: Wollen sie sich da abgrenzen oder läuft ihnen die Basis weg, weil sie zu viele Sympathisanten in diesem Feld haben?
00:30:57: Nein also das ist immer sehr interessant.
00:31:00: so wie viel ist Fakt und wieviel ist Erzählung von was passiert.
00:31:05: Darum
00:31:05: frag ich Sie!
00:31:06: Ja genau.
00:31:07: Also ich glaube vor allem es gab junge Menschen, die massiv auf die Straße gegangen sind.
00:31:13: Sie kennen das sicher aus dem Studium.
00:31:16: Man ist plötzlich befeuert für etwas und man will alles geben.
00:31:21: Dann ist der Moment nicht mehr da und man macht vielleicht etwas anderes.
00:31:25: Das heißt nicht, dass man sich nicht mehr darum kümmert!
00:31:26: Aber
00:31:26: die Leute haben es nicht begriffen oder?
00:31:28: Die Leute haben's nicht begreifen das?
00:31:28: zum Beispiel Schweiz.
00:31:29: Klima Streik tauchte plötzlich total radikal an ihren welchen Palästinenser Demos im Bern auf.
00:31:35: wir haben darüber geschrieben.
00:31:36: andere haben auch darüber geschrieben.
00:31:38: in den Social Media wurden die teilweise auch attackiert.
00:31:41: zum stil was kümmern die euch um den Gasakonflikt?
00:31:44: ihr seid doch eine Klimabewegung.
00:31:46: also da ist ja schon viel aufgebrochen.
00:31:49: Nein, ich glaube es ist so runtergegangen.
00:31:56: Es war viel früher als diese Demonstration zum Beispiel.
00:32:06: kann man die jungen Leute auf die Dauer mobilisieren, wahrscheinlich ist die Antwort einfach.
00:32:10: Es ist nicht möglich und es ist auch in Ordnung so.
00:32:14: Und ich finde es wichtig dass die Leute sich mobiliseren für die Sache die im Moment sie bewegt um zu erst für Kinder getötet werden oder für die Zukunft unserer Kinder- und Enkelkinder.
00:32:27: Was
00:32:27: sagen Sie den Leuten die behaupten Klimakampf oder die Klimabewegung sei im Kern eigentlich eine antikapitalistische Bewegung?
00:32:35: Ist
00:32:36: das so?
00:32:37: Muss es so sein, aus Ihrer Sicht?
00:32:40: Es gibt ganz verschiedene Lösungen.
00:32:42: Die Frage ist, wofür macht das das?
00:32:45: Ist das für alle zugänglich?
00:32:47: Ist zum Beispiel ein Klimaschutz noch für die Reichsten des Landes?
00:32:52: Das fand ich auch sehr interessant in dieser Umfrage.
00:32:54: Sie sind diejenigen, die sich wenigstens Sorge machen
00:32:57: um... ...die Reichen!
00:33:01: Und das stellt schon die Frage.
00:33:02: Ja, warum?
00:33:03: Wahrscheinlich weil sie sich besser schützen können.
00:33:06: und ja diese Komponenten spielt eine wichtige Rolle in dieser Frage.
00:33:10: Es gibt eine Studie von Natur oder die Natur veröffentlicht wurde Die zeigt Schatten zum Beispiel ist nicht gleich verteilt.
00:33:21: Das fand ich spannend Weil abhängig vom Einkommen lebt man in einer Straße wo es ganz viele Bäume gibt oder nicht eine andere Lebensqualität oder auch andere Gesundheitsumstände.
00:33:34: Und dort ist wichtig, dass der Staat etwas macht damit es für alle möglich ist.
00:33:39: Aber nochmal meine Frage also ist Klimapolitik aus Ihrer Sicht automatisch auch eine antikapitalistische Politik?
00:33:45: Oder einen Klassenkampf?
00:33:47: Es gibt eine große Frage von Umverteilung.
00:33:51: Das spielt eine grosse Rolle, sowohl bei der Ursache als auch Privatjets zum Beispiel.
00:33:58: Wenn es immer noch möglich ist, dass eine ganz kleine Minderheit so viel zu zweier Stoffs verursacht, dann ist das einfach unfair und man muss dort auch handeln.
00:34:07: Da können Sie einfach eine Lenkungsabgabe verlangen?
00:34:10: Ja, genau.
00:34:10: Es gibt auch eine Privatschätzung zu stoppen.
00:34:14: Das wäre ja unmöglich!
00:34:16: Es ist nicht
00:34:16: sehr liberal um Privatschatung zu stopmen.
00:34:18: aber Sie können Ihnen so besteuern dass es nicht mehr lohnt?
00:34:20: Ja, es gibt sogar einmal eine Mehrheit im Parlament für das Jahr zwanzig einundzwanzig für das DOZEI Gesetz.
00:34:26: also ich glaube auch das ist wichtig das im Kopf zu behalten nach der grünen Welle.
00:34:32: Ich glaube, es ist so ein Druck auf das Parlament, dass etwas passiert.
00:34:36: Dass man es geschafft hat eigentlich Lösungen zu finden und ja es ist mit ganz wenigen Stimmen gescheitert.
00:34:46: Was dann die Lehre davon für die Bürgerlichen war?
00:34:49: einfach so Klimapolitik.
00:34:51: Will man nicht mehr etwas damit zu tun haben?
00:34:54: Ich glaube, da würden Ihnen ganz viele widersprechen.
00:34:56: Allein die Hälfte in der FDP würde Ihnen widersprechen.
00:34:59: Nicht
00:34:59: die Taten aber vielleicht diskursiv!
00:35:03: Was aber jetzt wichtig ist, dass dieser Druck wieder erhöht wird und das ist eigentlich der Sinn auch von solchen Klimademonstrationen, dass der Druck erhöht.
00:35:15: Wirklich sind sie schon immer dran.
00:35:16: Unzufrieden zeigen, dass die Leute auf der Straße gehen für ihre Zukunft aber dann trotzdem oft sieht man eine Wirkung in der Politik.
00:35:25: Genau!
00:35:26: Kein Trinkwasser für Golfplätze.
00:35:28: Klassischer Klassenkampf oder?
00:35:31: Aber wo jeder Mensch heute den Golf spielt... Also heute spielen ja alle Golf oder fast alle.
00:35:36: Das ist ja fast kein Klassenkampf
00:35:38: mehr... Ja, der Minigolf!
00:35:39: Oder Minigolf, genau.
00:35:40: Manche Klimaaktivisten zeigen den Menschen gerne dem moralischen Zeigefinger, man predigt Verboten wie sie jetzt richtig gesagt haben.
00:35:48: Verbot und man kann die Jets auch verbieten was sicher nicht sehr liberal wäre.
00:35:53: Man predigt Verzicht, man predigt Flugscham.
00:35:56: Sie haben mal gesagt Grünsein sei auch mit Genießen verbunden.
00:36:01: das komme in der Deutsch Schweiz zu kurz.
00:36:04: Deutschweite sind also Spassbremsen!
00:36:07: Sie dürfen sie hier zugeben und sagen ich meine...
00:36:11: Ich
00:36:11: hoffe die Leute sind dann immer doch nett auf der Straße zu ihnen aber...
00:36:18: Es ist mir immer wieder aufgefallen.
00:36:19: In der Romantie gibt es zum Beispiel bei den Grünen ... diesen Aspekt zu gut essen, gute Produkte auch vielleicht gut trinken damit ist sehr wichtig.
00:36:33: Warum macht man das?
00:36:35: Man macht es eigentlich um besser zu leben und eine bessere Lebensqualität zu haben.
00:36:40: Es geht nicht um Versicht, es gibt viel Spass am Leben und man hat gesehen jetzt dieser Sommer Das ist für sich ein solcher Sommer ist versicht weil man so schlecht schläft.
00:36:53: also es gibt die Gesundheit Herausforderungen, aber es gibt auch Verbote wegen der Hitze.
00:36:59: Also das ist Versicht nicht zu tun und ich glaube genau diese Werte oder wie kann man auch mit vielleicht mehr auf Qualität setzen statt immer mehr und mehr und egal was mehr Ja, das ist der Sinn der Grünen finde ich.
00:37:16: Okay also ein bisschen Füllerei und Genuss muss sein.
00:37:18: Ich meine seit sie Präsidentin der Partei sind nehme ich an muss an den Parteipartys so einen Mindestpegel an Wein getrunken werden?
00:37:25: Nur
00:37:25: aus der Schweiz.
00:37:26: Ah nur
00:37:26: an der Schweiz!
00:37:27: Aber Mindestmenge
00:37:29: zwei Läse mindestens sonst dürfen die Schweizer nicht kommen oder?
00:37:34: Nein meine Gesundheitspolitikerinnen werden mich anrufen das werde ich nichts sagen.
00:37:39: aber...
00:37:40: Aber Sie denken es okay Bisschen mehr Wein wird im Klimagutum, also dem Betriebsklima in der Partei.
00:37:46: Ich meine trotz dieser Spaßbremsen diese Deutsch-Schweizer machen sie ja gerne Ferien in der Deutsch Schweiz.
00:37:52: Ihr Ferienhäuschen, von dem hatten wir es am Anfang schon, wurde vor hundert Jahren von ihrem Großvaterin anderen gebaut glaube ich.
00:38:00: Er war kein Physiker oder?
00:38:02: Nein
00:38:03: er war ein Anwalt!
00:38:05: in der FDP.
00:38:06: In der FDP?
00:38:07: Ah, ok jetzt seh ich's!
00:38:09: Das ist der Aufstand... Ihre Partei-Karriere ist den Aufstand gegen Ihren Großvater.
00:38:14: Jetzt war ich völlig auf der falschen Schiene bei den Physikern.
00:38:18: Der FDP Anwalt ist der Punkt.
00:38:21: Ja es wäre noch progressiv damals also.
00:38:23: Damals war es noch progressif und er war FDP Anwald.
00:38:28: oder was hat er gemacht?
00:38:30: Nein ich glaube er war einmal im großen H-Team und konnte uns
00:38:33: in St.
00:38:33: Gallen.
00:38:34: Aber ich muss noch die Quelle anschauen.
00:38:37: Okay, das recherchieren wir noch.
00:38:39: Wir fahren FDP an Wald in der Familie von Formationen.
00:38:42: Das gibt sicher noch Diskussionen in der Partei.
00:38:45: Was ist Ihre schönste Kindheitserinnerung zu diesem Ferienhaus?
00:38:49: Zu diesem Redwy?
00:38:51: Man durfte es ja im Magazin begutachten, wo Sie da schönen Urlaub machen.
00:38:57: Der Wald ist so schön!
00:39:00: sich im Wald zu befinden, ist so ein Gefühl der Natur und man fühlt sich auch klein in den Elementen.
00:39:10: Diese Bescheidenheit finde ich extrem wichtig und bringt viel.
00:39:14: Man ist aber Teil davon, das finde ich auch macht wieder groß weil man auch etwas.
00:39:21: Man ist in dieser Harmonie, der Wald und so.
00:39:25: Im Wald laufen die Paare etc.
00:39:29: Sie waren jeden Sommer da als Kind?
00:39:30: Wie muss man sich das vorstellen?
00:39:32: Das war Teil ihrer Kindheit.
00:39:34: Seit wenigen Jahren gibt es ja auch eine Solaranlage auf dem Dach.
00:39:37: Hab ich gelesen hat sie ihr Vater installiert?
00:39:40: Genau aber es ist noch nicht auf dem dach.
00:39:41: Es ist vorne am Haus.
00:39:46: Kompliziert zu häuschen.
00:39:48: Aber es funktioniert?
00:39:49: Ja, es funktioniert extrem gut.
00:39:51: Sind Sie Energieautark mit dem Haus da?
00:39:54: Nein, so ist das nicht für den Strom.
00:39:58: Nichts für den Strömung!
00:39:59: Im echten Prepper würden ja Ihren Keller mit Konservendosen dann auch noch füllen und in Ihrem Garten einen Atombunker bauen.
00:40:08: Also Vorsorgen für den Ernstfall sind ja schwer im Kommen gerade, denn das sind natürlich so heiß und perfekt.
00:40:13: Macht Ihnen die geopolitische Lage Angst?
00:40:15: So wie viele?
00:40:17: Ja, also was mir Angst macht ist die Macht eines Troms, eines Putins, eines Milais in Argentinien, eines Netanyahu.
00:40:28: Das macht mir Angst ja.
00:40:29: Haben Sie das Gefühl Europa wird in einen Krieg gezogen?
00:40:32: Nein, das habe ich nicht als Gefühl aber ich glaube Europa hat sehr stark gewerte wurde auch dafür gebaut als Antwort zum Krieg und ich finde dieser Teil kommt manchmal zu kurz vor in Europa selbst, aber dort haben wir nichts zu sagen.
00:40:50: Das stimmt!
00:40:52: Sie bremsen – das kann man glaube ich noch höflich ausgedrückt – die Aufrüstung der Maroden-Schweizer Armee in ihrem politischen Kampf sprechen von einer Milliardenprovokation während sich gegen Kriegsmaterialexporte riskieren damit das Ende der heimischen Rüstungsindustrie
00:41:07: ist ihr
00:41:08: Ich sag's mal so, fundamental Pazifismus noch zeitgemäß?
00:41:12: Ja also diese Begriffe machen mich schon müde weil man weiß nicht genau was man damit... sagen will.
00:41:19: Was klar ist, dass heute die Armee noch viel mehr Geld hat als vor ein paar Jahren.
00:41:26: Das ist die Realität und sie will ... Sie will nein nicht sie, doch sie!
00:41:30: Und die bürgerliche Mehrheit wollen das noch weiter aufstocken.
00:41:37: Aber
00:41:38: sie wollen ja gar kein Geld
00:41:39: für die Arme?
00:41:39: Ja aber das ist so eine unnötige Debatte weil wir stehen nicht in dieser Situation.
00:41:45: im Moment gibt es Die
00:41:47: Debatte ist total wichtig.
00:41:48: Das sind ja Ihre Forderungen, Sie sehen das so!
00:41:51: Sie finden es ist zu viel Geld für die Armee da?
00:41:54: Es ist zuviel Geld, aber nur in den letzten Jahren hat man mehr als ein Milliard erhöht und schon nächstes Jahr wird diese Verdoppelung des Budget wahrscheinlich erheblich.
00:42:08: Das ist worüber wir sprechen.
00:42:10: Gleichzeitig können sich die Sicherheit nicht reduzieren Armee!
00:42:16: Also wir haben über Klimawandel gesprochen.
00:42:18: Wir müssen auch über Cybersecurity sprechen, wo ich glaube wirklich...
00:42:23: Nicht so gut dastehen?
00:42:24: Nein und keine Priorität.
00:42:26: damit machen Gewalt gegen Frauen Unmittelbares Risiko für die Frauen eigentlich zu sterben in der Schweiz.
00:42:36: Aber ich möchte ja nicht gewollt gegen Frauen verniedlichen oder relativieren.
00:42:39: Überhaupt nicht ein total schlimmes Thema, aber das hat ja eigentlich nichts zu tun mit der Aufrüstung der Schweizer Armee.
00:42:46: Jedoch Frank ist ein Frank und die Frage ist bei jedem Frank wo dieser Frank investiert?
00:42:51: Und ist es für die Sicherheit des Landes insgesamt?
00:42:56: Gut oder nicht?
00:42:57: Ist das ein gut investierter Frank?
00:42:58: Das heißt, Sie definieren ja Sicherheit unheimlich breit.
00:43:02: Ja aber nicht nur ist sondern sogar der Bundesrat sagt.
00:43:06: Sogar den Bundesrat!
00:43:06: Aber gehen wir mal down to earth.
00:43:08: Hätte die Ukraine keine Waffenhilfe bekommen und keine Rüstungsindustrie aufgebaut würde sie heute nicht mehr existieren.
00:43:16: also wenn es nach innen gehen würden wenn die Ukrainer sich so verhalten würden wie Sie empfehlen, gäbe es die ukraine nicht
00:43:20: mehr.
00:43:21: Ja, also ich habe mich immer dafür rausgesprochen dass die Ukraine wirklich unterstützt wird.
00:43:28: und die Frage die wir uns jetzt stellen müssen als Schweiz ist warum durch Rohstoffhandel unter anderem hilft man weiter das Kriegsschatz weiter gefüllt wird von Putin.
00:43:41: Und dort finde ich muss man wirklich einsetzen weil wenn man schaut Überschüsse beim Bund, woher kommen sie?
00:43:51: Vom
00:43:51: Rosthof haben wir Genf
00:43:52: zum Beispiel.
00:43:52: Ja und woher genau?
00:43:54: auch wegen Kriegen also es hat auch einen Zusammenhang damit oder wegen... Also jetzt war es nicht wegen der Ukraine aber so wegen der internationalen auch Iran USA etc.
00:44:05: Wegen dieser Situation.
00:44:07: Und dort finde ich schon wenn man nachhaltig denkt sollte man dieses Geld einsetzen.
00:44:13: wo ist wirklich an der Ursache?
00:44:15: einen Effekt, eine Wirkung haben können.
00:44:17: Und die ganze Diplomatie und die ganze Rolle der Schweiz wird so... Man hat den Eindruck wir haben vergessen wie wichtig es ist für ein kleines Land.
00:44:28: Wie wichtig
00:44:29: die Diplomatie
00:44:30: ist?
00:44:31: Aber das Multilat wird permanent eigentlich gekürzt.
00:44:36: dort.
00:44:38: Glauben Sie, Putin ist offen für die Diplomatie?
00:44:41: Nein.
00:44:42: Das glaube ich nicht.
00:44:43: und ich glaube auch nicht dass es Sinn macht wenn die Ukraine nicht auf Augenhöhe diskutieren kann.
00:44:49: Und das hat mich wirklich gestört, dass die USA auch Diskussionen... Verhandlungen mit Putin ohne die Ukraine geführt haben zum Beispiel.
00:44:59: Aber ganz konkret glaube ich schon, dass die Schweiz etwas bewirken kann wenn sie sich die Ressourcen gibt dafür und ich spreche jetzt auch die Genève Internationale.
00:45:12: Ich war noch vor kurzem verordnet für ein Thema.
00:45:16: Es ist wirklich... Die Kürzungen haben eine riesige Wirkung Und wenn man will alles zu versuchen um eine Welt die auf Regeln basiert ist, zu schaffen dann muss man doch investieren.
00:45:32: Wenn du den Frieden willst bereite den Krieg vor wussten schon die Römer.
00:45:38: Ist das in ihren Ohren?
00:45:40: klingt das typisch männlich?
00:45:42: Ja, also es ist auch typisch von den Römern.
00:45:45: Das war eine Zivilisation, die sehr fest... Also typisch männlich
00:45:47: und typisch römisch?
00:45:49: Okay!
00:45:50: Nein, sie ist sehr fest auf dieses Einmarschieren gesetzt hat.
00:45:57: Und das war auch so anders als Griechenland damals, die auch eine ganze Literatur, die Demokratie etc.
00:46:06: entwickelt hat.
00:46:08: pragmatische Wirtschaftsmänner.
00:46:12: Aber die Frauen hatten auch eine Rolle!
00:46:14: Die Frau hat noch eine Rolle und es ist nicht typisch männlich, das wird zwar immer wieder behauptet.
00:46:18: aber wenn man dann so sieht wer auch dafür plädiert oder EU-Kommissionspräsident Ursula von der Leyen oder Dänemark Sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Mitte Friedrichsen argumentieren massiv für Aufrüstung?
00:46:32: Das ist dann nicht nur ein Männerding.
00:46:34: Nein, eine männliche Kultur prägt nicht nur die Männer normalerweise.
00:46:41: Die Kurve haben sie schön gekriegt.
00:46:43: In der Geopolitik ist immer auch Energiepolitik wie wir gerade im Iran und Venezuela sehen.
00:46:49: Wie sehen Sie denn die Versorgungssicherheit der Schweiz?
00:46:53: Ich glaube, es ist genau eine große Gefahr.
00:46:55: Wenn man schaut wie sicher wir sind auch bei der Energieversorgung das ist eine Schwachstelle der Schweiz.
00:47:03: sechs bis acht Milliarden werden im Ausland ausgegeben um fossile Energien zu importieren.
00:47:08: Es macht uns sehr vulnerabel.
00:47:11: Man hat das gesehen mit dieser Hormusstraße was es bedeutet auch preislich.
00:47:16: plötzlich können die Preise erhöht werden.
00:47:20: in diesem Sinne Ich glaube eine wichtige soziale Herausforderung, dass man aus den fossilen Energien aussteigt damit die Leute nicht ausgeliefert werden.
00:47:32: Sie glauben ja grundsätzlich es gehe künftig ohne Atom- und Gaskraftwerke.
00:47:36: Ja absolut!
00:47:37: Wie
00:47:37: kommen sie zu dieser
00:47:38: Annahme?
00:47:38: Also nicht nur ich sondern auch Wissenschaftler haben gezeigt wie das möglich ist.
00:47:42: Ist es wirklich
00:47:43: möglich?!
00:47:44: Ja es ist möglich, aber man muss sich die Mittel geben.
00:47:48: Statt in einem neuen AKW zu auszugeben, dann investiert man dieses Geld jetzt sofort!
00:47:56: in den Erneuerbaren bei der Solarenergie, beim Windenergie und auch bei Speicherungsmöglichkeiten?
00:48:04: Ich habe das vor ein paar Wochen hier in diesem Studio mit dem AXPOSchef diskutiert.
00:48:08: Und da hab ich dann nachgefragt, warum geht's nicht ohne oder tatsächlich sind wir natürlich abhängig von Uran und Gas, dass es richtig ist, die Abhängigkeit sei schlecht.
00:48:17: Aber er hat mir dann erklärt, es gibt Stand heute keine Speiche die für mehr als ein paar Tage erreichen.
00:48:23: Also den Solarstromüberschuss im Sommer in die Dunkelflaute im Winter transportieren könnten.
00:48:29: Theoretisch kann man Wasserstoff produzieren?
00:48:31: Das ist aber noch viel zu teuer!
00:48:34: Was machen Sie denn im Winter?
00:48:35: Verteilen sie auch Verkerzen oder wie wollen sie das
00:48:37: machen?!
00:48:38: Nein, das finde ich wirklich problematisch als Bild.
00:48:41: Weil das ist wirklich nicht was passiert heute.
00:48:45: Obwohl zum Beispiel ein KW Gösken plötzlich auffällt in der Winterzeit.
00:48:58: Was klar ist, dass es möglich ist.
00:49:00: Man muss viel mehr produzieren bei der Solarenergie.
00:49:04: Aber sie haben ja riesige Überschüsse
00:49:05: im Sommer!
00:49:07: die können sie nicht in den Winter transfrieren.
00:49:09: Also so habe ich das gelernt, es funktioniert noch nicht.
00:49:11: Vielleicht geht's in zehn Jahren?
00:49:12: Es gibt mehrere Faktoren.
00:49:14: Einerseits man hat Überschüsse im Sommer und es ist auch nicht dramatisch dass man Überschuße hat.
00:49:22: Das Problem ist man kann sich nicht nutzen.
00:49:24: Nein, also man kann einfach so diese tägliche Speicherung machen damit man sicher ist dass man das auch in der Nacht hat.
00:49:31: Das ist auch wichtig.
00:49:32: dort gibt es auch ein Boom.
00:49:34: Man sieht dass die Batterie sich sehr schnell entwickeln weil's wichtig ist dass die Solarenergie auch im Winter produziert rein sommer Phänomen.
00:49:46: Sondern man muss einfach viel mehr Kapazität haben, damit es auch im Winter eine Rolle spielt.
00:49:52: und was interessant ist... Also
00:49:53: Sie glauben wenn wir
00:49:55: das X-Fachen
00:49:56: an Solarenergie
00:49:57: installieren können wir die
00:49:58: Pflaute wettmachen?
00:49:59: Sowieso ist das nicht so?
00:50:01: einfach weil es sowieso ein Mix braucht.
00:50:03: Das ist dann schon so.
00:50:04: das Rezept aber was man merkt ist dass so die Wasserkraft am Moment reduziert wird.
00:50:13: März, April dann ist genau der Moment wo die Solarenergie wieder eine große Rolle spielt.
00:50:19: Aber für den Winter hat man unter anderem Wasserkraftanlagen vom runden Tisch gepusht oder so unterstützt und jetzt ist es... oder wir für uns ist das auch wichtig dass diese sind auch Speicher eigentlich.
00:50:34: Die Wasserkraft ist die Stärke der Schweiz.
00:50:36: Es ist unser Rückgrat für die Energieversorgung sehr wichtig.
00:50:40: Absolut
00:50:40: richtig, ich meine als Höchste hier im Studio war ist er komplett verzweifelt weil er diese Wasserkraftwerke einfach nicht auf die Straße bringt.
00:50:48: oder es gibt zu viel Widerstand dann immer noch von lokalen Ablegern teilweise Umweltverbänden dass man gewisse Sachen nicht bauen kann.
00:50:58: Ist
00:50:58: das nicht wahr?
00:51:00: Das stimmt nicht!
00:51:02: Das stimmt nicht.
00:51:04: Und ich finde das problematisch, dass man dann nicht das richtige Problem benannt und dann Versucht Lösungen zu finden.
00:51:12: Das Problem im Moment ist... Man darf nicht so diese Ausreden verbreiten ...das Problem ist, dass es gewisse Anlagen gibt wo die Konzessionen oder es gibt so diese Frage von Rückkehr der Konzessions
00:51:28: an den Gemeinden, der Rückfall.
00:51:31: Und die Frage ist, lohnt es sich zu investieren in diesen neuen Projekten?
00:51:37: Und was sind die Rahmenbedingungen, die es sicher machen?
00:51:40: eine Investition.
00:51:43: Darüber sollten wir sprechen.
00:51:45: Wie ist das für die Investoren eigentlich rentabel?
00:51:48: Oder wie sehen sie, wie sie rauskommen mit diesen Investitionen damit man vorwärts geht?
00:51:55: aber es gibt gewisse Projekte.
00:51:56: also im Moment gibt es keine Beschwerde von großen Umweltverbänden und es gibt Gewissen Projekten die gar nicht wirklich die noch Aufstand Ideen sind, die wirklich weiterentwickelt werden müssen.
00:52:14: Aber ich glaube wenn alle ein Interesse haben das sie gebaut werden und es ist der Fall dann findet man Lösungen.
00:52:20: Das hört man immer!
00:52:22: Achtungweise sie zu bauen und auch rücksichtzunehmen auf der Natur.
00:52:28: Also Sie glauben die Angst ist übertrieben, dass wir diese Wasserkraft nicht nach vorne kriegen?
00:52:32: Die FDP-Präsidentin hat gerade gesagt ja hätten wir das nicht alles blockiert wäre das CO²-Ziel nicht gefährdet aber es sei nun mal ausblockiert.
00:52:40: Sie sagen die Investoren wollen nicht reingehen?
00:52:43: Ja also Entschuldigung, aber eine Person die ja gerade bei der Gebäudesanierung kürzt.
00:52:48: Das heißt so wirklich dort kann man wirklich einen Unterschied machen oder zum Beispiel bei den internationalen Bahnverbindungen auch kürzt, um eine Alternative zum Flugzeug zu haben.
00:53:01: Das ist einfach nicht ernst!
00:53:02: Das sind die Märchen und es ist immer die Ausrede, um nicht über Klimapolitik zu sprechen.
00:53:11: Wenn das alles nicht funktioniert mit der Wasserkraft?
00:53:15: Wir machen dann keine Gaskraftwerke, neue Atomkraftwerken kommen auch nicht.
00:53:21: Was machen wir dann?
00:53:22: Müssten wir am Schluss Atomstrom aus Frankreich importieren?
00:53:25: oder was ist die Lösung, weil es ist ja sehr... Jetzt mal ohne Schulzuweisung.
00:53:29: Die Situation ist ziemlich verhakt.
00:53:32: Wie wir jetzt gerade merken in der Diskussion, werfen das vor und anderen sagen das Gegenteil.
00:53:36: Also was auf dem Tisch ist ein neuer AKW.
00:53:39: Das ist vorüber wieder diskutieren.
00:53:41: Oder die Verlängerung der Alten.
00:53:43: Das habe ich auch noch diskutiert
00:53:44: Das wird noch diskutiert, aber es ist nicht die Vorlage, die jetzt in eine Volksabstimmung kommt.
00:53:49: Das ist nur eine Frage, ob man in den Jahr zwanzig fünfzig einen neuen Akawe will.
00:53:55: und das Problem damit ist dass man in der Zwischenzeit diese Energiewende total verpasst weil so viel Geld dann benutzt umgedreht in der Schaffung, in den Studien etc.
00:54:13: für neue KWs und dann fällt das Geld für die Erneuerbaren.
00:54:18: Und man sieht es genau bei den Rahmenbedingungen zum Beispiel für Solaranlagen dass man dort Lücke hat.
00:54:25: Wie kann man die Leute besser unterstützen, damit sie das bauen?
00:54:29: Und es geht nicht so weiter.
00:54:32: Aber ich verstehe, dass gewisse Interessen das nicht so gut sehen zum Beispiel die Strombarone.
00:54:39: Die finden diese Demokratie der Stromproduktionen, das stört sich sicher.
00:54:44: Sie haben das nicht mehr im Griff.
00:54:45: Es ist so...
00:54:48: Jeder kann Strom produzieren.
00:54:51: Genau!
00:54:52: Vielleicht haben sie recht, vielleicht ist es ein gewisser Machtverlust.
00:54:55: Aber es hat noch ein Riesenproblem mit dem Netz.
00:54:57: Das Netz ist nicht ausgerichtet auf Millionen Kleinkraftwerke sondern früher hat man halt irgendwie zehn Kraftwerke gehabt und Netz- und Steckdosen und Dezit.
00:55:06: oder sieht man auch in Deutschland Preise gehen durch die Decke weil die Infrastruktur umgebaut werden muss dauert viel länger, ist viel teurer als gedacht und das bringt natürlich auch viele Probleme.
00:55:17: Es ist nicht nur Lobbyarbeit glaube ich es sind auch faktische technische und pecuniäre Grenzen die da sind.
00:55:23: also stimmt dass das Netz eine Grenze ist und man muss es ausbauen.
00:55:27: jetzt im Parlament wird darüber diskutiert wie man es macht.
00:55:32: das muss man sowieso machen übrigens Und es ist eine gute Investition jetzt zu machen.
00:55:40: Es ist auch so, wie gesagt vorher im Sommer gibt es vielleicht Überschüsse und nicht den ganzen Strom ins Netz fließend auf.
00:55:49: Das kann möglich sein aber in der Summe ist das immer noch weniger teurer als ein neuer AKW.
00:55:56: Die Vertreter der AKW-ID sagen ja Die Prognosen sind klar.
00:56:01: Oder die Schweiz wird nach heutigen Prognose mehr Strom in zwanzig Jahren brauchen ungefähr, zum Beispiel für KI-Rechenzentren und E-Autos.
00:56:09: Die Elektrisifizierung der Wirtschaft geht vor allem.
00:56:13: Glauben Sie das schafft man mit rein erneuerbaren Energie?
00:56:16: Mit Ihrem Weg kriegt man diese fünfzig Prozent mehr oder sind die fünfzig prozent mehr einfach zu viel?
00:56:22: Also es ist sehr umstritten wie vielmehr!
00:56:26: Dass es mehr sind, das ist klar.
00:56:28: Das ist schon klar.
00:56:29: In Autos, Wärmepumpe
00:56:31: etc.,
00:56:32: auf jeden Fall.
00:56:32: Aber wie viel mehr ist sehr umstritten und soviel wird es nicht sein?
00:56:36: Soviel
00:56:37: werden sie nicht
00:56:37: sein?!
00:56:37: Nein!
00:56:38: Man hat das auch bei den Russian Center gesehen, dass die Prognosen zuerst so sagten, dass wir da eine Katastrophe sein und dann musste man das korrigieren weil es ein bisschen übertrieben wurde.
00:56:49: Oder wünschen Sie sich insgeheim ein bisschen weniger Klima als ein bisschen wenige Wirtschaft sorgst du?
00:56:56: Also was schön ist, wir können uns verstehen obwohl ich nicht auf Wachstumsätze aber eigentlich ist das entkoppelt.
00:57:04: Es gibt seit zwanzig Jahren eine gewisse Stabilität im Stromverbrauch obwohl die Wirtschaft gewachsen ist.
00:57:13: Die Bevölkerung.
00:57:15: Ganz genau und die Möglichkeit das Potenzial der Effizienz ist noch sehr groß Apparaten oder so Anlagen etc.
00:57:25: und das hat keine Wirkung oder keine schlechte Auswirkung, es ist einfach Strom dass man nicht verbraucht ist sehr billig sehr sauber sehr nahhaltig und dort gibt es ein Potenzial und ich finde es schade dass man dieses Potenzials nicht nutzt.
00:57:40: man spricht von etwa einem Drittel des Stromverbrauches.
00:57:43: es ist eigentlich die Produktion der AKW in der Schweiz.
00:57:47: Falls die Grünen mit dieser Politik, die sie gar geschildert haben im nächsten Jahr nicht mehr Stimmen holen als in den Jahr- und-zwanzig war ja nicht so toll.
00:57:57: Treten Sie dann aus Präsidentin zurück?
00:58:07: Also was ich glaube ist, es hängt nicht von einem Wahlergebnis.
00:58:13: Es hängt davon ab ob man die Energie und Kraft hat.
00:58:20: Es braucht viel Engagement und ich finde es extrem wichtig dass man sich nach jedem Wahler die Frage stellt.
00:58:27: Wie gehen Sie persönlich mit Niederlagen um?
00:58:30: Ich habe Erfahrung.
00:58:32: Haben sie eine Rezept für Resilienz?
00:58:35: Ja, ich glaube schon.
00:58:38: Das ist etwas, das man bei den Grünen lernt, weil es die Geschichte der Grünen war.
00:58:44: Es war nie einfach wie im Butter.
00:58:48: Wir mussten immer... kämpfen, für die Sache.
00:58:51: vieles hat man seit Jahren gesagt und wird heute Realität solaranlagen.
00:58:56: Es war so wie eine Fantasie damals und heute ist es Normalität.
00:59:02: Und das ist die Geschichte der Grünen und deswegen lernt man dort dass diese Ideen oder was wofür man sich engagiert ist wichtiger als als eine Niederlage.
00:59:16: Das passiert immer wieder und dann das nächste Mal kann man wieder
00:59:20: gewinnen.".
00:59:21: Ich meine, Sie persönlich haben ja nicht nur beruflich Niederlagen erlebt oder?
00:59:24: Man ist im Einschneiden der Lebenssinn in Ihrem Leben gehabt, relativ früh ihre Mutter verloren, kürzlich ihren Bruder... Sie haben es vorher gesagt, sie wurden überraschend aus dem Ständerat gewählt, wollten dann gar nichts mehr zu tun haben mit Politik, null!
00:59:36: Und dann kamen sie doch zurück nach ein paar Wochen.
00:59:38: Was haben diese einschneidenden Erlebnisse mit Ihnen gemacht, wenn Sie sich vorher vorstellen.
00:59:45: Wie waren sie?
00:59:45: Wie sind Sie heute?
00:59:46: Was glauben Sie?
00:59:47: Wie hat sich das verändert?
00:59:50: Ich glaube schon, dass ich aber mit der Mütterlange von dem Jahr- und Zweifel verloren habe.
00:59:56: Das war extrem hart!
00:59:59: Ich glaube es ist auch stärker gemacht, also so diese Beziehung zu einer Wunde oder wie geht man damit um?
01:00:10: Wie schafft man es sich daran zu erinnern und trotzdem Kraft zu schöpfen, um weiter aufzubauen.
01:00:18: Und ich glaube dass diese Erfahrung hat mir in der Tat geholfen auch bei der Wallniederlage.
01:00:24: Ich glaube das war genau zehn Jahre nach dem Tod meiner Mutter weiter läuft.
01:00:38: Sprich, die erste Reaktion war dann nicht die letzte Reaktions.
01:00:41: Zuerst wollten sie ja nicht mehr... Also man wird resilienter und wird nach einem Tick weniger unbekümmert wenn man solche Tiefschläge erlebt?
01:00:51: Man wird
01:00:53: freier.
01:00:54: Man relativiert diese Sachen Nicht die Wichtigkeit der Themen oder der Sache, aber sich selbst.
01:01:05: Was man ist und was man machen kann.
01:01:08: Man probiert etwas und wenn es nicht klappt, klappt das nicht.
01:01:11: Es ist auch kein Drama!
01:01:14: Okay... Altschneidende
01:01:17: Erlebnisse macht ein Freie?
01:01:18: Das finde ich einen
01:01:19: schönen Satz.
01:01:20: Nein und es ist eine Befreiung da auch gegenüber der Politik zu wissen dass man auch nicht mehr gewählt werden können und weiter für ihre Werte, für die eigenen Werte kämpfen kann.
01:01:34: Und dass es Wege dafür gibt.
01:01:36: Womit wir bei der letzten Frage in diesem Podcast wären?
01:01:38: Welchen privaten Traum wollen Sie unbedingt noch verwirklichen?
01:01:43: Ich hatte das nicht erwartet!
01:01:46: Ja sie dürfen sich Zeit lassen, wir machen noch kleine Werbepause.
01:01:50: Seid ihr davon spontan
01:01:52: sagen?
01:01:52: Privat, etwas privat.
01:01:54: Gerne... Weil wir haben ja mit der Homestory angefangen, dann können wir mit der Home-Story aussteigen.
01:02:02: Das ist schwierig... Also ich würde gerne so viele Sprachen wie möglich sprechen, das wäre großartig!
01:02:14: Ich würde gerne mit irgendjemandem sprechen können, egal wo ich bin, sei es in Indien oder... Keine Ahnung.
01:02:26: Das können Sie heute schon mit zum KI-Tool, da können Sie einfach reinreden.
01:02:29: Dann übersetzt als den Traumliste für wirklich...
01:02:31: Braucht so viel Strom!
01:02:33: Ja, braucht so viel Sturm.
01:02:34: das Solar Panel in der Tasche ist auch mühsam.
01:02:36: Welche Sprache würden Sie als Erstes lernen?
01:02:39: Die Sie noch nicht können?
01:02:43: Gute Frage.
01:02:45: Jetzt denke ich an verstopfene Sprachen.
01:02:48: Das macht keinen Sinn.
01:02:49: Verstorbene Sprache schwierig ja.
01:02:52: Japanisch wäre sicher interessant.
01:02:55: Konnichiwa.
01:02:56: Ja, nicht ganz einfach!
01:02:58: Frau Mazzone, ich danke Ihnen für das Gespräch.
01:03:00: Wir sehen
01:03:01: uns.
01:03:03: Und Ihnen liebe Zuhörerinnen und Zuhöre bin ich für eine positive Bewertung dieses Podcast sogar ewig dankbar.
01:03:10: Das Abo der NCC am Sonntag gibt es für Sie zum Sonderpreis unter go.ncc.ch-podcast Für alle die weiter denken um besser leben wollen.
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